Beiträge von Hummel

    INFO Sie werden teilweise zur Webseite RIS umgeleitet Um den ganzen Text herunter zu laden gehen Sie >>>HIER<<< hin.

    Bundesgesetz vom 9. Juli 1972 über die Gewährung von Hilfeleistungen an Opfer von Verbrechen (Verbrechensopfergesetz - VOG)

    StF: BGBl. Nr. 288/1972 (NR: GP XIII RV 40 AB 388 S. 38. BR: S. 312.)


    Kreis der Anspruchsberechtigten

    § 1. (1) Anspruch auf Hilfe haben österreichische Staatsbürger, wenn mit Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass sie

    1.
    durch eine zum Entscheidungszeitpunkt mit einer mehr als sechsmonatigen Freiheitsstrafe bedrohte rechtswidrige und vorsätzliche Handlung eine Körperverletzung oder eine Gesundheitsschädigung erlitten haben oder

    2.
    durch eine an einer anderen Person begangene Handlung im Sinne der Z 1 nach Maßgabe der bürgerlich-rechtlichen Kriterien einen Schock mit psychischer Beeinträchtigung von Krankheitswert erlitten haben oder

    3.
    als Unbeteiligte im Zusammenhang mit einer Handlung im Sinne der Z 1 eine Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung erlitten haben, soweit nicht hieraus Ansprüche nach dem Amtshaftungsgesetz, BGBl. Nr. 20/1949, bestehen,

    und ihnen dadurch Heilungskosten erwachsen sind oder ihre Erwerbsfähigkeit gemindert ist. Wird die österreichische Staatsbürgerschaft erst nach der Handlung im Sinne der Z 1 erworben, gebührt die Hilfe nur, sofern diese Handlung im Inland oder auf einem österreichischen Schiff oder Luftfahrzeug (Abs. 6 Z 1) begangen wurde.

    (2) Hilfe ist auch dann zu leisten, wenn

    1.
    die mit Strafe bedrohte Handlung im Zustand der Zurechnungsunfähigkeit begangen worden ist oder der Täter in entschuldigendem Notstand gehandelt hat,

    2.
    die strafgerichtliche Verfolgung des Täters wegen seines Todes, wegen Verjährung oder aus einem anderen Grund unzulässig ist oder

    3.
    der Täter nicht bekannt ist oder wegen seiner Abwesenheit nicht verfolgt werden kann.
    (3) Wegen einer Minderung der Erwerbsfähigkeit ist Hilfe nur zu leisten, wenn

    1.
    dieser Zustand voraussichtlich mindestens sechs Monate dauern wird oder

    2.
    durch die Handlung nach Abs. 1 eine schwere Körperverletzung (§ 84 Abs. 1 StGB, BGBl. Nr. 60/1974) bewirkt wird.

    (4) Hatte die Handlung im Sinne des Abs. 1 den Tod eines Menschen zur Folge, dann ist den Hinterbliebenen, für deren Unterhalt der Getötete nach dem Gesetz zu sorgen hatte, Hilfe zu leisten, wenn sie österreichische Staatsbürger sind und ihnen durch den Tod der Unterhalt entgangen ist. Die Kostenübernahme gemäß § 4 Abs. 5 erfolgt unabhängig vom Vorliegen eines tatsächlichen Unterhaltsentganges.

    (5) Kindern ist Hilfe gemäß Abs. 4 bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zu leisten. Darüber hinaus ist ihnen auch dann Hilfe zu leisten, wenn sie

    1.
    wegen wissenschaftlicher oder sonstiger regelmäßiger Schul- oder Berufsausbildung sich noch nicht selbst erhalten können, bis zur ordnungsmäßigen Beendigung der Ausbildung, längstens jedoch bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Kindern, die eine im § 3 des Studienförderungsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 305, genannte Einrichtung besuchen, gebührt die Hilfe nur dann, wenn sie ein ordentliches Studium ernsthaft und zielstrebig im Sinne des § 2 Abs. 1 lit. b des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967, BGBl. Nr. 376, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 311/1992, betreiben;

    2.
    infolge körperlicher oder geistiger Gebrechen dauernd außerstande sind, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen, sofern das Gebrechen vor Vollendung des 18. Lebensjahres oder während des in Z 1 bezeichneten Zeitraumes eingetreten ist und solange dieser Zustand dauert.

    (6) Hilfe ist Unionsbürgern sowie Staatsbürgern von Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum in gleicher Weise wie österreichischen Staatsbürgern zu leisten, wenn die Handlung nach Abs. 1

    1.
    im Inland oder auf einem österreichischen Schiff oder Luftfahrzeug, unabhängig davon, wo sich dieses befindet, begangen wurde oder

    2.
    im Ausland begangen wurde, die betroffenen Personen ihren rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben und die Handlung nach dessen Begründung begangen wurde.

    (7) Hilfe ist ferner den nicht in den Abs. 1 und 6 genannten Personen zu leisten, wenn die Handlung nach Abs. 1 nach dem 30. Juni 2005 im Inland oder auf einem österreichischen Schiff oder Luftfahrzeug, unabhängig davon, wo sich dieses befindet, begangen wurde und sie sich zum Zeitpunkt der Handlung dort rechtmäßig aufgehalten haben. Wurde ein unrechtmäßiger Aufenthalt zum Tatzeitpunkt durch einen erlittenen Menschenhandel bewirkt, ist Personen Hilfe solange zu leisten, als sie dafür über ein Aufenthaltsrecht für besonderen Schutz verfügen oder im Anschluss daran weiterhin aufenthaltsberechtigt sind und sie sich gewöhnlich im Inland aufhalten.

    (8) Einer Körperverletzung und einer Gesundheitsschädigung im Sinne des Abs. 1 stehen die Beschädigung eines am Körper getragenen Hilfsmittels, insbesondere einer Brille, von Kontaktlinsen oder von Zahnersatz gleich, wenn die zur Beschädigung führende Handlung nach Abs. 1 nach dem 30. Juni 2005 begangen wurde. Der Ersatz und die Reparatur richten sich nach § 5 Abs. 2.


    § 2
    Hilfeleistungen

    § 2. Als Hilfeleistungen sind vorgesehen:

    1.Ersatz des Verdienst- oder Unterhaltsentganges;

    2.Heilfürsorge

    a)ärztliche Hilfe,

    b)Heilmittel,

    c)Heilbehelfe,

    d)Anstaltspflege,

    e)Zahnbehandlung,

    f)Maßnahmen zur Festigung der Gesundheit (§ 155 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, BGBl. Nr. 189/1955);

    2a.Kostenübernahme bei Krisenintervention durch klinische Psychologen und Gesundheitspsychologen sowie Psychotherapeuten;

    3.orthopädische Versorgung

    a)Ausstattung mit Körperersatzstücken, orthopädischen und anderen Hilfsmitteln, deren Wiederherstellung und Erneuerung,

    b)Kostenersatz für Änderungen an Gebrauchsgegenständen sowie für die Installation behinderungsgerechter Sanitärausstattung,

    c)Zuschüsse zu den Kosten für die behinderungsgerechte Ausstattung von mehrspurigen Kraftfahrzeugen,

    d)Beihilfen zur Anschaffung von mehrspurigen Kraftfahrzeugen,

    e)notwendige Reise- und Transportkosten;

    4.medizinische Rehabilitation

    a)Unterbringung in Krankenanstalten, die vorwiegend der Rehabilitation dienen,

    b)ärztliche Hilfe, Heilmittel und Heilbehelfe, wenn diese Leistungen unmittelbar im Anschluß oder im Zusammenhang mit der unter lit. a angeführten Maßnahme erforderlich sind,

    c)notwendige Reise- und Transportkosten;

    5.berufliche Rehabilitation

    a)berufliche Ausbildung zur Wiedergewinnung oder Erhöhung der Erwerbsfähigkeit,

    b)Ausbildung für einen neuen Beruf,

    c)Zuschüsse oder Darlehen (§ 198 Abs. 3 ASVG 1955);

    6.soziale Rehabilitation

    a)Zuschuß zu den Kosten für die Erlangung der Lenkerberechtigung, wenn auf Grund der Behinderung die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels nicht zumutbar ist,

    b)Übergangsgeld (§ 306 ASVG 1955);

    7.Pflegezulagen, Blindenzulagen;

    8.Ersatz der Bestattungskosten;

    9.einkommensabhängige Zusatzleistung;

    10.Pauschalentschädigung für Schmerzengeld.


    § 3
    Ersatz des Verdienst- oder Unterhaltsentganges

    § 3. (1) Hilfe nach § 2 Z 1 ist monatlich jeweils in Höhe des Betrages zu erbringen, der dem Opfer durch die erlittene Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung (§ 1 Abs. 3) als Verdienst oder den Hinterbliebenen durch den Tod des Unterhaltspflichtigen als Unterhalt entgangen ist oder künftighin entgeht. Sie darf jedoch zusammen mit dem Einkommen nach Abs. 2 den Betrag von monatlich 2 068,78 Euro nicht überschreiten. Diese Grenze erhöht sich auf 2 963,23 Euro, sofern der Anspruchsberechtigte seinen Ehegatten überwiegend erhält. Die Grenze erhöht sich weiters um 217,07 Euro für jedes Kind (§ 1 Abs. 5). Für Witwen (Witwer) bildet der Betrag von 2 068,78 Euro die Einkommensgrenze. Die Grenze beträgt für Waisen bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres 772,37 Euro, falls beide Elternteile verstorben sind 1 160,51 Euro und nach Vollendung des 24. Lebensjahres 1 372,14 Euro, falls beide Elternteile verstorben sind 2 068,78 Euro. Diese Beträge sind ab 1. Jänner 2002 und in der Folge mit Wirkung vom 1. Jänner eines jeden Jahres mit dem für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes festgesetzten Anpassungsfaktor zu vervielfachen. Die vervielfachten Beträge sind auf Beträge von vollen 10 Cent zu runden; hiebei sind Beträge unter 5 Cent zu vernachlässigen und Beträge von 5 Cent an auf 10 Cent zu ergänzen. Übersteigt die Hilfe nach § 2 Z 1 zusammen mit dem Einkommen nach Abs. 2 die Einkommensgrenze, so ist der Ersatz des Verdienst- oder Unterhaltsentganges um den die Einkommensgrenze übersteigenden Betrag zu kürzen.

    (2) Als Einkommen gelten alle tatsächlich erzielten und erzielbaren Einkünfte in Geld oder Güterform einschließlich allfälliger Erträgnisse vom Vermögen, soweit sie ohne Schmälerung der Substanz erzielt werden können, sowie allfälliger Unterhaltsleistungen, soweit sie auf einer Verpflichtung beruhen. Außer Betracht bleiben bei der Feststellung des Einkommens Familienbeihilfen nach dem Familienlastenausgleichsgesetz 1967, BGBl. Nr. 376, Leistungen der Sozialhilfe und der freien Wohlfahrtspflege sowie Einkünfte, die wegen des besonderen körperlichen Zustandes gewährt werden (Pflegegeld, Pflegezulage, Blindenzulage und gleichartige Leistungen). Auf einer Verpflichtung beruhende Unterhaltsleistungen sind nicht anzurechnen, soweit sie nur wegen der Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 gewährt werden.


    § 3a
    Einkommensabhängige Zusatzleistung

    § 3a. Zum Ersatz des Verdienst- und Unterhaltsentganges gebührt eine einkommensabhängige Zusatzleistung in dem Ausmaß, als die Ersatzleistung und das Einkommen im Sinne des § 292 ASVG die Höhe des jeweiligen dem Familienstand des Antragstellers entsprechenden aktuellen Richtsatzes gemäß § 293 ASVG nicht erreicht, sofern kein Anspruch auf eine Ausgleichszulage besteht. Bei der Ermittlung des Einkommens aus Land- und Forstwirtschaft gilt als Stichtag bei Opfern der auf die Antragstellung auf Ersatz des Verdienstentganges folgende Monatserste, bei Hinterbliebenen der dem Todestag des Opfers folgende Monatserste. Die Sachbezugswerte sind auch dann heranzuziehen, wenn Ausfertigungen der maßgeblichen Einheitswertbescheide nicht mehr verfügbar sind.


    § 4
    Heilfürsorge

    § 4. (1) Hilfe nach § 2 Z 2 ist nur für Körperverletzungen und Gesundheitsschädigungen im Sinne des § 1 Abs. 1 zu leisten. Opfer, die infolge einer Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 eine zumutbare Beschäftigung, die den krankenversicherungsrechtlichen Schutz gewährleistet, nicht mehr ausüben können, sowie Hinterbliebene (§ 1 Abs. 4) erhalten Heilfürsorge bei jeder Gesundheitsstörung.

    (2) Die Hilfe nach § 2 Z 2 hat,

    1.
    wenn das Opfer oder der Hinterbliebene einer gesetzlichen Krankenversicherung unterliegt, freiwillig krankenversichert ist oder ein Anspruch auf Leistungen der Krankenversicherung besteht, der zuständige Träger der Krankenversicherung,

    2.
    sonst die örtlich zuständige Gebietskrankenkasse zu erbringen. Die im § 2 Z 2 angeführten Leistungen gebühren in dem Umfang, in dem sie einem bei der örtlich zuständigen Gebietskrankenkasse Pflichtversicherten auf Grund des Gesetzes und der Satzung zustehen.

    Für Schädigungen im Sinne des § 1 Abs. 1 zu entrichtende gesetz- und satzungsmäßige Kostenbeteiligungen einschließlich Rezeptgebühren sind nach diesem Bundesgesetz zu übernehmen.

    (2a) Eine Übernahme von Kosten nach Abs. 2 letzter Satz ist bis zu einem Rechnungsbetrag von 100 Euro pro Antragsteller in voller Höhe möglich, sofern der ursächliche Zusammenhang mit der Schädigung glaubhaft ist.

    (3) Der Bund ersetzt einem im Abs. 2 Z 2 genannten Träger der Krankenversicherung die entstandenen Kosten, einem im Abs. 2 Z 1 genannten Träger der Krankenversicherung die Kosten, die über den ihnen erwachsenden Kosten liegen, hätten sie die Leistungen auf Grund eines anderen Bundesgesetzes und der Satzung zu erbringen gehabt. Ferner ersetzt der Bund den Trägern der Krankenversicherung einen entsprechenden Anteil an den Verwaltungskosten.

    (4) Haben Opfer oder Hinterbliebene die Kosten der Heilfürsorge selbst getragen, so sind ihnen diese Kosten in der Höhe zu ersetzen, die dem Bund erwachsen wären, wenn die Heilfürsorge durch den Träger der Krankenversicherung auf Grund dieses Bundesgesetzes erbracht worden wäre.

    (5) Erbringt der Träger der Krankenversicherung auf Grund der Satzung dem Opfer oder dem Hinterbliebenen einen Kostenzuschuß für psychotherapeutische Krankenbehandlung infolge einer Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1, so sind die Kosten für die vom Träger der Krankenversicherung bewilligte Anzahl der Sitzungen, die das Opfer oder der Hinterbliebene selbst zu tragen hat, bis zur Höhe des dreifachen Betrages des Kostenzuschusses des Trägers der Krankenversicherung zu übernehmen. Sobald feststeht, dass der Träger der Krankenversicherung einen Kostenzuschuss erbringt, kann vom Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen auch eine Direktabrechnung der Kosten mit dem Psychotherapeuten unter Bevorschussung des Kostenzuschusses des Trägers der Krankenversicherung vorgenommen werden, in diesem Fall ist der geleistete Kostenzuschuss vom Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen zu vereinnahmen. Eine Kostenübernahme bis zum angeführten Höchstausmaß erfolgt auch, sofern der Träger der Krankenversicherung Kosten im Rahmen der Wahlarzthilfe erstattet.


    § 4a
    Kostenübernahme bei Krisenintervention durch klinische Psychologen und Gesundheitspsychologen sowie Psychotherapeuten

    § 4a. Die Kosten einer Krisenintervention (klinisch-psychologische und gesundheitspsychologische Behandlung durch klinische Psychologen und Gesundheitspsychologen und Behandlung durch Psychotherapeuten) in Notfällen, die Opfer oder Hinterbliebene infolge einer Handlung nach § 1 Abs. 1 zu tragen haben, sind pro Sitzung bis zur Höhe des vierfachen Betrages des Kostenzuschusses nach § 4 Abs. 5 des örtlich zuständigen Trägers der Krankenversicherung zu übernehmen. Eine Kostenübernahme gebührt für höchstens zehn Sitzungen.


    § 5
    Orthopädische Versorgung

    § 5. (1) Hilfe nach § 2 Z 3 ist nur für Körperverletzungen und Gesundheitsschädigungen im Sinne des § 1 Abs. 1 zu leisten. Opfer, die infolge einer Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 eine zumutbare Beschäftigung, die den krankenversicherungsrechtlichen Schutz gewährleistet, nicht mehr ausüben können, sowie Hinterbliebene (§ 1 Abs. 4) erhalten orthopädische Versorgung bei jedem Körperschaden.

    (2) Hilfe nach § 2 Z 3 lit. a bis d ist nach Maßgabe des § 32 Abs. 3 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, BGBl. Nr. 152, zu gewähren.

    (3) Beschafft sich ein Opfer oder ein Hinterbliebener ein Körperersatzstück, ein orthopädisches oder anderes Hilfsmittel selbst, so sind ihm die Kosten zu ersetzen, die dem Bund erwachsen wären, wenn die orthopädische Versorgung auf Grund dieses Bundesgesetzes durch diesen erfolgt wäre.

    (4) Die unvermeidlichen Reisekosten (§ 9e), die einem Opfer oder Hinterbliebenen beim Bezuge, der Wiederherstellung oder Erneuerung von Körperersatzstücken, orthopädischen oder anderen Hilfsmitteln erwachsen, sind ihm nach Maßgabe des § 49 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, BGBl. Nr. 152, zu ersetzen.


    § 5a
    Rehabilitation

    § 5a. (1) Hilfe nach § 2 Z 4 bis 6 ist, wenn hiefür nicht durch den zuständigen Träger der Sozialversicherung gesetzliche Vorsorge getroffen wurde, für Körperverletzungen und Gesundheitsschädigungen im Sinne des § 1 Abs. 1 oder dann zu leisten, wenn das Opfer infolge einer Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 eine zumutbare Beschäftigung, die den krankenversicherungsrechtlichen Schutz gewährleistet, nicht mehr ausüben kann.

    (2) Die Hilfe nach § 2 Z 4 bis 6 gebührt unter den Voraussetzungen und in dem Umfang, in dem sie einem Versicherten oder Bezieher einer Pension aus einem Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit im Sinne des § 300 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes 1955 gegenüber dem Pensionsversicherungsträger zusteht. § 4 Abs. 2 letzter Satz ist sinngemäß auch dann anzuwenden, wenn die Hilfe vom Träger der Sozialversicherung zu erbringen ist.

    (3) Das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen kann die Durchführung der Maßnahmen der Rehabilitation der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter gegen Ersatz der ausgewiesenen tatsächlichen Kosten und eines entsprechenden Anteiles an den Verwaltungskosten übertragen, wenn dies zur rascheren und ökonomischeren Hilfeleistung zweckmäßig ist.

    (4) Der Bund kann unter Bedachtnahme auf die Zahl der in Betracht kommenden Fälle und auf die Höhe der durchschnittlichen Kosten der in diesen Fällen gewährten medizinischen, beruflichen und sozialen Maßnahmen der Rehabilitation mit der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter die Zahlung jährlicher Pauschbeträge als Kostenersatz vereinbaren.


    § 6
    Pflegezulagen und Blindenzulagen

    § 6. Ist ein Opfer infolge einer Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 so hilflos, dass es für lebenswichtige Verrichtungen der Hilfe einer anderen Person bedarf, so ist ihm nach Maßgabe des § 18 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 eine Pflegezulage zu gewähren. Ist ein Opfer infolge einer Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 erblindet, so ist ihm nach Maßgabe des § 19 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 eine Blindenzulage zu gewähren. Hiebei ist eine Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung im Sinne des § 1 Abs. 1 einer Dienstbeschädigung im Sinne des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 gleichzuhalten.


    § 6a
    Pauschalentschädigung für Schmerzengeld

    § 6a. (1) Hilfe nach § 2 Z 10 ist für eine schwere Körperverletzung (§ 84 Abs. 1 StGB) infolge einer Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 als einmalige Geldleistung im Betrag von 2 000 Euro zu leisten; sie beträgt 4 000 Euro, sofern die durch die schwere Körperverletzung verursachte Gesundheitsschädigung oder Berufsunfähigkeit länger als drei Monate andauert.

    (2) Zieht die Handlung eine Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen (§ 85 StGB) nach sich, gebührt eine einmalige Geldleistung im Betrag von 8 000 Euro; sie beträgt 12 000 Euro, sofern wegen der Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen ein Pflegebedarf im Ausmaß von zumindest der Stufe 5 nach dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG), BGBl. Nr. 110/1993, besteht.


    § 7
    Ersatz der Bestattungskosten

    § 7. Hatte eine Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 den Tod eines Menschen zur Folge, dann sind die Kosten der Bestattung demjenigen, der sie bestritten hat, bis zur Höhe des Betrages von 3 300 Euro zu ersetzen. Dieser Betrag ist ab 1. Jänner 2014 und in der Folge mit Wirkung vom 1. Jänner eines jeden Jahres mit dem für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes festgesetzten Anpassungsfaktor zu vervielfachen. Der vervielfachte Betrag ist auf einen Betrag von vollen 10 Cent zu runden; hiebei ist ein Betrag unter 5 Cent zu vernachlässigen und ein Betrag von 5 Cent an auf 10 Cent zu ergänzen. Auf diesen Betrag sind einmalige Leistungen, die aus Anlass des Todes aus Mitteln der Sozialversicherung oder sonstigen öffentlichen Mitteln gewährt werden, anzurechnen.


    § 7a
    Vorläufige Verfügungen

    § 7a. (1) Im Falle eines nachgewiesenen dringenden Bedarfes kann das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen Antragstellern noch vor Abschluss des Ermittlungsverfahrens Vorschüsse auf die nach diesem Bundesgesetz zu gewährenden Geldleistungen gewähren, wenn wahrscheinlich ist, dass der angemeldete Anspruch begründet ist. Unter gleichen Voraussetzungen können Opfer, die nicht als Versicherte einem Träger der Krankenversicherung angehören, der Gebietskrankenkasse ihres Wohnsitzes zur Durchführung der Heilfürsorge vorläufig zugewiesen werden.

    (2) Die nach Abs. 1 gewährten Vorschüsse sind im Falle der Anerkennung des Anspruches auf die gebührenden Leistungen anzurechnen.


    § 8
    Ausschlußbestimmungen
    § 8. (1) Von den Hilfeleistungen sind Opfer ausgeschlossen, wenn sie

    1.an der Tat beteiligt gewesen sind,

    2.ohne einen von der Rechtsordnung anerkannten Grund den Täter zu dem verbrecherischen Angriff vorsätzlich veranlaßt oder sich ohne anerkennenswerten Grund grob fahrlässig der Gefahr ausgesetzt haben, Opfer eines Verbrechens zu werden,

    3.an einem Raufhandel teilgenommen und dabei die Körperverletzung oder die Gesundheitsschädigung (§ 1 Abs. 1) erlitten haben oder

    4.es schuldhaft unterlassen haben, zur Aufklärung der Tat, zur Ausforschung des Täters oder zur Feststellung des Schadens beizutragen.
    (2) Von den Hilfeleistungen sind Hinterbliebene (§ 1 Abs. 4) ausgeschlossen, wenn

    1.sie oder das Opfer an der Tat beteiligt gewesen sind,

    2.sie oder das Opfer ohne einen von der Rechtsordnung anerkannten Grund den Täter zu dem verbrecherischen Angriff vorsätzlich veranlaßt haben oder

    3.sie es schuldhaft unterlassen haben, zur Aufklärung der Tat, zur Ausforschung des Täters oder zur Feststellung des Schadens beizutragen.

    (3) Von Hilfeleistungen sind Personen ausgeschlossen, die auf ihre Schadenersatzansprüche aus dem Verbrechen verzichtet haben oder soweit sie auf Grund ausländischer gesetzlicher Vorschriften gleichartige staatliche Leistungen erhalten können.

    (4) Von Hilfeleistungen nach § 2 Z 1, Z 5 lit. c, Z 6 und Z 7 sind Personen ausgeschlossen, die ein ihnen zumutbares Heil- oder Rehabilitationsverfahren ablehnen oder durch ihr Verhalten den Erfolg eines solchen Verfahrens gefährden oder vereiteln.

    (5) Der Ersatz des Verdienst- oder Unterhaltsentganges (§ 2 Z 1) ist in dem Ausmaß zu mindern, als es das Opfer oder der Hinterbliebene vorsätzlich oder grob fahrlässig unterlassen hat, zur Minderung des Schadens beizutragen.

    (6) Von der orthopädischen Versorgung (§ 2 Z 3) sind Personen ausgeschlossen, die auf Grund gesetzlicher Vorschriften Anspruch auf gleichartige Leistungen haben. Schadenersatzansprüche auf Grund bürgerlichrechtlicher Vorschriften gelten nicht als gleichartige Leistungen.


    § 9
    Anträge auf Hilfeleistungen und ihre Erledigung

    § 9. (1) Anträge auf Hilfeleistungen sind vom Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen entgegenzunehmen. Erfolgt der Antrag bei einer nicht zuständigen Behörde, bei einem Sozialversicherungsträger oder einem Gemeindeamt, so ist er unverzüglich an das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen weiterzuleiten und gilt als ursprünglich bei der zuständigen Behörde eingebracht.

    (2) Über Anträge auf Gewährung von Hilfeleistungen nach § 2 entscheidet das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen.

    (3) Das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen hat festzustellen, ob wegen des dem Antrag zugrunde liegenden Sachverhaltes ein gerichtliches Strafverfahren eingeleitet worden ist und, gegebenenfalls, in welcher Lage sich dieses Verfahren befindet. Die Strafgerichte erster Instanz und die Staatsanwaltschaft haben eine entsprechende Anfrage des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen unverzüglich zu beantworten. Hat die Staatsanwaltschaft die Anzeige zurückgelegt oder ist sie von der Verfolgung oder der Anklage zurückgetreten, so hat sie die Gründe hiefür mitzuteilen. Ferner haben die Finanzämter, Sicherheitsbehörden, Gemeinden, öffentlichen und privaten Krankenanstalten, Krankenfürsorgeanstalten und Sozialversicherungsträger auf Verlangen über die im Rahmen ihres Wirkungsbereiches festgestellten Tatsachen Auskunft zu geben. Die Auskunftspflicht erstreckt sich jedoch nicht auf Tatsachen, die aus finanzbehördlichen Bescheiden des Leistungswerbers ersichtlich sind.

    (4) Soweit die Feststellung des Sachverhaltes von Fragen abhängt, die in das Gebiet ärztlichen Fachwissens fallen, sind die laut Verzeichnis des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen bestellten ärztlichen Sachverständigen zu befragen. Andere als die laut Verzeichnis des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen bestellten Sachverständigen dürfen nur dann beigezogen werden, wenn Gefahr im Verzug ist, die erforderliche Untersuchung des Opfers nicht oder nur mit Erschwernissen möglich wäre oder für ein Fach keine Sachverständigen bestellt sind. Für die Entlohnung für Zeitversäumnis und Mühewaltung der ärztlichen Sachverständigen gilt der § 91 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957.

    (5) Die zur Vollziehung dieses Bundesgesetzes zuständigen Behörden sind ermächtigt, die personenbezogenen Daten von Anspruchsberechtigten oder Anspruchswerbern nach diesem Bundesgesetz insbesondere betreffend Generalien, Versicherungsnummer, Art und Einschätzung der Gesundheitsschädigung, das sind personenbezogene Daten aus ärztlichen Befunden und Sachverständigengutachten, sowie Art und Höhe von Einkünften zur Feststellung der Zugehörigkeit zum anspruchsberechtigten Personenkreis und der Gebührlichkeit der Leistungen nach diesem Bundesgesetz insoweit zu verarbeiten, als dies zur Erfüllung der ihnen gesetzlich übertragenen Aufgaben eine wesentliche Voraussetzung ist. Die BRZ GmbH hat als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 4 Z 8 der Datenschutz-Grundverordnung bei der Verarbeitung und dem Vollzug des Gesetzes entsprechend mitzuwirken.


    § 9a
    Zugang zur Entschädigung in grenzüberschreitenden Fällen innerhalb der Europäischen Union (Umsetzung der Richtlinie 2004/80/EG des Rates zur Entschädigung der Opfer von Straftaten)

    § 9a. (1) Wird eine vorsätzliche Gewalttat nach dem 30. Juni 2005 in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union begangen, ist die Entschädigung beantragende Person, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hat, berechtigt, den Antrag auf Entschädigung durch den Staat der Tatbegehung beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen als Unterstützungsbehörde einzubringen. Das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen hat dem Antragsteller die erforderlichen Antragsformulare zur Verfügung zu stellen, auf Anfrage allgemeine Hinweise und Informationen zur Ausfüllung des Antrages zu geben und den Antrag samt etwaiger Belege und Unterlagen so schnell wie möglich der Entscheidungsbehörde zu übermitteln. Im Falle des Ersuchens der Entscheidungsbehörde um Zusatzinformationen gibt das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen dem Antragsteller erforderlichenfalls allgemeine Hinweise, wie dem Ersuchen nachzukommen ist und leitet auf Antrag des Antragstellers die Informationen so bald wie möglich auf direktem Weg an die Entscheidungsbehörde weiter. Das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen hat auf Grund eines Beschlusses der Entscheidungsbehörde den Antragsteller, Zeugen oder Sachverständige anzuhören und der Entscheidungsbehörde das Ergebnis der Anhörung mitzuteilen.

    (2) Wird Hilfe nach diesem Bundesgesetz bei einer Unterstützungsbehörde eines anderen Mitgliedstaates beantragt, hat das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen als Entscheidungsbehörde so bald wie möglich nach Eingang des Antrages der Unterstützungsbehörde und dem Antragsteller den Antragseingang zu bestätigen und Angaben über die zur Entscheidung zuständige Stelle des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen und, wenn möglich, des ungefähren Entscheidungszeitpunktes zu machen. Das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen hat die Entscheidung über den Antrag auch der Unterstützungsbehörde zuzusenden.


    § 9b
    Verfahren

    § 9b. (1) Die Verpflichtung zur Erlassung von Bescheiden über die Neubemessung von Hilfeleistungen nach § 2 Z 1, 7 und 9 als Folge von Änderungen dieses Bundesgesetzes oder bei Anpassung dieser Leistungen oder über die Neubemessung infolge von gesetzlichen Änderungen bei Pensionen, Renten oder sonstigen Bezügen oder einer Pensions- oder Rentenanpassung oder der Anpassung oder Änderung von Einkommensbeträgen und Bewertungssätzen gemäß § 292 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes besteht nur, wenn dies der Leistungsberechtigte innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach der Auszahlung der geänderten Leistung beantragt.

    (2) Bescheide über die nach diesem Bundesgesetz gebührenden Hilfeleistungen (§ 2) sind schriftlich zu erlassen. In Angelegenheiten der orthopädischen Versorgung dürfen Bescheide auch mündlich erlassen werden.

    (3) Bescheide des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen, die den materiellrechtlichen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes widersprechen, leiden an einem mit Nichtigkeit bedrohten Fehler.

    (4) Im Falle der Abänderung oder Behebung eines Bescheides von Amts wegen gemäß den Vorschriften des § 68 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 oder im Falle der Erlassung eines Bescheides als Folge einer solchen Verfügung sind die Leistungen an den Berechtigten vom Zeitpunkt ihrer Fälligkeit (§ 10), längstens jedoch für einen rückliegenden Zeitraum von drei Jahren nachzuzahlen. Maßgebender Zeitpunkt für die Bemessung dieses Zeitraumes ist die Erlassung des Abänderungs- oder Behebungsbescheides. Ein Rückersatz von Leistungen durch den Empfänger findet nicht statt.

    (5) Hinsichtlich der einkommensabhängigen Leistungen ist § 59 des Heeresversorgungsgesetzes anzuwenden.


    § 9c
    Rechtsmittel gegen Bescheide

    § 9c. (1) In allen Fällen, in denen mit Bescheid des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen über Anträge auf Hilfeleistungen entschieden wird, steht dem Leistungswerber und allfälligen anderen Parteien das Recht der Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht zu. Eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht kann auch gegen Bescheide des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz erhoben werden.

    (2) Gegen Bescheide, die ohne Durchführung eines weiteren Ermittlungsverfahrens auf Grund gespeicherter personenbezogener Daten im Wege der automationsunterstützten Datenverarbeitung erstellt werden, steht dem Entschädigungswerber das Recht zu, Vorstellung zu erheben. Das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen hat nach Prüfung der Sach- und Rechtslage die Sache neuerlich zu entscheiden. Die Vorstellung hat aufschiebende Wirkung.

    (3) Die Beschwerde und die Vorstellung sind innerhalb von sechs Wochen nach Zustellung oder mündlicher Verkündung des Bescheides bei der Behörde einzubringen, die den Bescheid erlassen hat. Die Beschwerde kann auch bei der belangten Behörde zu Protokoll gegeben werden. Wird eine Beschwerde innerhalb dieser Frist beim Bundesverwaltungsgericht eingebracht, so gilt dies als rechtzeitige Einbringung; das Bundesverwaltungsgericht hat die bei ihm eingebrachte Beschwerde unverzüglich an die belangte Behörde weiterzuleiten.


    § 9d
    Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichtes – Laienrichterbeteiligung

    § 9d. (1) Über Beschwerden gegen Bescheide nach diesem Bundesgesetz entscheidet das Bundesverwaltungsgericht durch einen Senat, dem ein fachkundiger Laienrichter angehört.

    (2) Für die Bestellung des Laienrichters (Ersatzrichters), der über die für die Ausübung dieses Amtes erforderlichen rechtlichen Kenntnisse verfügen muss, erstattet jene Interessenvertretung, die in Angelegenheiten des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, des Heeresversorgungsgesetzes, des Impfschadengesetzes und des Verbrechensopfergesetzes die größte Anzahl von Versorgungsberechtigten nach diesen Bundesgesetzen vertritt, zeitgerecht vor der jeweiligen Bestellung den Vorschlag.


    § 9e
    Ersatz von Reisekosten

    § 9e. Reisekosten, die einem Hilfeleistungsempfänger (Hilfeleistungswerber) dadurch erwachsen, daß er einer Vorladung durch eine zur Durchführung dieses Bundesgesetzes berufene Stelle Folge leistet oder die ihm nach § 5 Abs. 4 entstehen, sind nach Maßgabe des § 49 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 zu ersetzen.


    § 10
    Beginn und Ende der Hilfeleistungen, Rückersatz und Ruhen

    § 10. (1) Leistungen nach § 2 dürfen nur von dem Monat an erbracht werden, in dem die Voraussetzungen hiefür erfüllt sind, sofern der Antrag binnen zwei Jahren nach der Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung (§ 1 Abs. 1) bzw. nach dem Tod des Opfers (§ 1 Abs. 4) gestellt wird. Wird ein Antrag erst nach Ablauf dieser Frist gestellt, so sind die Leistungen nach § 2 Z 1, 2, 3 bis 7 und 9 mit Beginn des auf den Antrag folgenden Monates zu erbringen. Bei erstmaliger Zuerkennung von Ersatz des Verdienst- und Unterhaltsentganges ist von Amts wegen auch darüber zu entscheiden, ob und in welcher Höhe eine einkommensabhängige Zusatzleistung zu gewähren ist. Anträge auf Leistungen gemäß § 4 Abs. 5 unterliegen keiner Frist.

    (2) Die Hilfeleistung endet, wenn sich die für die Hilfeleistung maßgebenden Umstände ändern, nachträglich ein Ausschließungsgrund (§ 8) eintritt oder nachträglich hervorkommt, daß die Voraussetzungen für eine Hilfeleistung nicht gegeben sind.

    (3) Hinsichtlich der Anzeige- und Ersatzpflicht des Leistungsempfängers sind die §§ 57 und 58 des Heeresversorgungsgesetzes anzuwenden.

    (4) Hilfe nach § 2 Z 7 ruht während einer mit voller Verpflegung verbundenen Heilbehandlung ab dem Tag, der auf den Beginn der Heilbehandlung folgt. § 12 Abs. 1 des Heeresversorgungsgesetzes ist sinngemäß anzuwenden.


    § 11
    Einkommensteuer- und Gebührenfreiheit von Hilfeleistungen

    § 11. (1) Die auf Grund dieses Bundesgesetzes erbrachten Geldleistungen unterliegen nicht der Einkommensteuer.

    (2) Alle Amtshandlungen, Eingaben, Vollmachten und sonstige Urkunden über Rechtsgeschäfte sowie Zeugnisse in Angelegenheiten der Durchführung der Verbrechensopferentschädigung einschließlich der Fürsorgemaßnahmen, soweit diese den mit der Verbrechensopferentschädigung betrauten Behörden obliegen, sind von bundesgesetzlich geregelten Gebühren und Verwaltungsabgaben mit Ausnahme der Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren nach dem Gerichtsgebührengesetz, BGBl. Nr. 501/1984, befreit. Die Befreiung gilt auch im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht, dem Verwaltungsgerichtshof und dem Verfassungsgerichtshof.

    (3) Die Gebühren für die Zustellung der nach diesem Bundesgesetz gewährten in Geld bestehenden Entschädigungsleistungen im Inland trägt der Bund.


    § 12
    Übergang von Ersatzansprüchen

    § 12. Können Personen, denen Leistungen nach diesem Bundesgesetz erbracht werden, den Ersatz des Schadens, der ihnen durch die Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 erwachsen ist, auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften beanspruchen, so geht der Anspruch auf den Bund insoweit über, als dieser Leistungen nach diesem Bundesgesetz erbringt. Für die Wirksamkeit dieses Forderungsüberganges gegenüber dem Schadenersatzpflichtigen gelten der letzte Satz des § 1395 und der erste Satz des § 1396 des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches sinngemäß.


    § 13
    Ersatz von Leistungen der Sozial- oder Behindertenhilfe

    § 13. (1) Unterstützt ein Träger der Sozial- oder Behindertenhilfe auf Grund einer gesetzlichen Pflicht ein Opfer oder einen Hinterbliebenen für eine Zeit, für die ihm nachträglich Hilfe nach diesem Bundesgesetz gewährt wird, so sind dem Träger der Sozial- oder Behindertenhilfe die von diesem geleisteten Unterstützungen bis zur Höhe der nach diesem Bundesgesetz bewilligten Leistungen durch den Bund zu ersetzen.

    (2) Die Hilfe nach diesem Bundesgesetz vermindert sich um die Beträge, die zur Befriedigung des Ersatzanspruches des Trägers der Sozial- oder Behindertenhilfe aufgewendet wurden.


    § 14
    Belehrung

    § 14. Geschädigte, die für Hilfeleistungen nach diesem Bundesgesetz in Betracht kommen, sind über dieses Bundesgesetz zu belehren. Die Belehrung obliegt der Sicherheitsbehörde, welche die Tatsachenfeststellungen trifft und dem Strafgericht erster Instanz, wenn jedoch die Staatsanwaltschaft die Anzeige zurücklegt, dieser.


    § 14a
    Härteausgleich

    § 14a. (1) Sofern sich aus den Vorschriften dieses Bundesgesetzes besondere Härten ergeben, kann der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen auf Antrag oder von Amts wegen einen Ausgleich gewähren. Gegen Bescheide des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz kann eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben werden.

    (2) Die Bemessung und die erforderlichen Änderungen hat das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen nach den Vorschriften dieses Bundesgesetzes im Rahmen der vom Bundesminister für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz erteilten Bewilligung durchzuführen.

    (3) Gegen die gemäß Abs. 2 erlassenen Bescheide des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen steht dem Antragsteller das Recht der Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht zu.


    § 14b
    Härteregelung bei ruhenden Pensionsansprüchen von inhaftierten Gewalttätern

    § 14b. Sofern sich eine besondere Härte daraus ergibt, dass schadenersatzrechtliche Opferansprüche auf Grund eines Exekutionstitels betreffend eine vom Wirkungsbereich dieses Bundesgesetzes umfasste Vorsatztat wegen Ruhens eines Pensionsanspruches, eines Rentenanspruches oder einer ähnlichen Leistung nach bundesgesetzlichen Regelungen bei Verbüßung einer zwei Jahre übersteigenden Strafhaft oder Anhaltung in den Fällen der §§ 21 Abs. 2, 22 und 23 des StGB nicht hereingebracht werden können und auch sonst unbefriedigt sind, kann dieser Schadenersatzanspruch auf Antrag teilweise oder zur Gänze bis höchstens zum zehnfachen Betrag des jeweiligen Richtsatzes für Pensionsberechtigte aus eigener Pensionsversicherung gemäß § 293 Abs. 1 erster Satz lit. a sublit. bb des ASVG pro Antragsteller übernommen werden.


    § 14c
    Förderung von Projekten für Verbrechensopfer

    14c. (1) Der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz kann Projekte, die sich der Beratung, Betreuung und Unterstützung von Opfern von Verbrechen widmen, jener Opferhilfeeinrichtung fördern, welche in der allgemeinen Opferhilfe führend tätig ist.

    (2) Auf die Gewährung von Förderungen gemäß Abs. 1 besteht kein Rechtsanspruch. Sie erfolgen in Form von Zuschüssen im Rahmen der jeweils im Bundesfinanzgesetz für diesen Zweck verfügbaren Mittel.

    (3) Vor der Gewährung eines Zuschusses hat sich der Förderungswerber dem Bund gegenüber zu verpflichten, über die widmungsgemäße Verwendung Bericht zu erstatten, Rechnung zu legen und zum Zweck der Überprüfung der widmungsgemäßen Verwendung des Zuschusses Organen des Bundes die erforderlichen Auskünfte zu erteilen sowie Einsicht in die Bücher und Belege und Besichtigungen an Ort und Stelle zu gestatten. Ferner hat sich der Förderungswerber zu verpflichten, bei widmungswidriger Verwendung von Zuschüssen oder Nichteinhaltung der erwähnten Verpflichtungen die Zuschüsse an den Bund zurückzuzahlen, wobei der zurückzuzahlende Betrag für die Zeit von der Auszahlung bis zur Rückzahlung mit einem Zinsfuß zu verzinsen ist, der 3 vH über dem Basiszinssatz (Art. I § 1 des 1. Euro-Justiz-Begleitgesetzes, BGBl. I Nr. 125/1998) liegt.


    § 15
    Finanzielle Bestimmungen

    § 15. Der aus diesem Bundesgesetz erwachsende Aufwand einschließlich des Verwaltungsaufwandes ist aus Bundesmitteln zu bestreiten.


    § 15a
    Verweisungen auf andere Bundesgesetze

    § 15a. (1) Soweit in diesem Bundesgesetz auf Bestimmungen anderer Bundesgesetze verwiesen wird, sind diese in ihrer jeweils geltenden Fassung anzuwenden.

    (2) Folgende für Ehegatten sowie Witwen/Witwer maßgebende Bestimmungen dieses Bundesgesetzes sind auf eingetragene Partner sowie hinterbliebene eingetragene Partner nach dem Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft (Eingetragene Partnerschaft-Gesetz – EPG), BGBl. I Nr. 135/2009, sinngemäß anzuwenden: §§ 1 und 3 bis 5.


    § 15b
    Übergangsrecht

    § 15b. (1) § 10 Abs. 1 letzter Satz in der bis zum 31. Dezember 1997 geltenden Fassung ist auf Verfahren weiter anzuwenden, in denen das Ansuchen vor dem 1. Jänner 1998 gestellt wurde und über die Hilfeleistungen noch nicht entschieden wurde.

    (2) Wurde die Handlung im Sinne des § 1 Abs. 2 vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 11/1999 gesetzt, gilt § 10 Abs. 1 für Ansuchen auf Kostenersatz nach § 4 Abs. 5 mit der Maßgabe, daß die Zweijahresfrist für das Ansuchen mit 1. Jänner 1999 beginnt.

    (3) Für die gemäß §§ 1 Abs. 4, 2 Z 9 und 4 Abs. 5 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2005 begünstigten Personen beginnt der Fristenlauf gemäß § 10 Abs. 1 ab dem In-Kraft-Treten dieses Bundesgesetzes, sofern die Handlung im Sinne des § 1 Abs. 1 vor diesem Zeitpunkt erfolgte.

    (4) Auf Grund von bisher gemäß § 1 Abs. 2 und 7 Z 2 zuerkannten Ansprüchen sind auch nach dem In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2005 die Leistungen nach diesem Bundesgesetz zu erbringen.

    (5) § 10 Abs. 1 letzter Satz ist auch auf die vor dem In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2005 wegen Fristversäumnis abgelehnten Anträge gemäß § 4 Abs. 5 anzuwenden. Diese Verfahren sind amtswegig wieder aufzunehmen.


    § 15c
    § 15c. Die Kundmachung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 13. September 1973 betreffend die Auslobung von Hilfeleistungen an Opfer von Verbrechen, BGBl. Nr. 497/1973, wird aufgehoben. Durch die Aufhebung dieser Kundmachung lebt die Auslobung vom 1. September 1972, die im Bundesgesetzblatt unter BGBl. Nr. 350/1972 kundgemacht wurde, nicht wieder auf. Die bisher zuerkannten Ansprüche auf Grund der Auslobung gelten ab dem In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2005 als öffentlichrechtliche Ansprüche. Wird erst nach dem In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2005 über Ansprüche entschieden, die Zeiträume vor diesem Zeitpunkt betreffen, ist noch für das Verfahren und die Entscheidung die Rechtslage vor dem In-Kraft-Treten weiter anzuwenden. Zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Bundesgesetzes auf Grund der Auslobung anhängige zivilgerichtliche Verfahren gegen den Bund sind von den Zivilgerichten zu Ende zu führen.


    § 15d
    § 15d. Abweichend von der Bestimmung des § 3 Abs. 1 ist die Anpassung der Beträge für das Jahr 2009 bereits mit Wirksamkeit ab 1. November 2008 vorzunehmen.


    § 15e
    Zuschuss zu den Energiekosten

    § 15e. Die Bestimmungen des § 638 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes gelten entsprechend auch für Bezieher einer einkommensabhängigen Zusatzleistung (§ 3a) nach dem Verbrechensopfergesetz, die oder deren Ehegatten keinen Anspruch auf eine Ausgleichszulage aus der Pensionsversicherung haben.


    § 15f
    § 15f. Abweichend von den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes ist die Anpassung der Beträge gemäß den §§ 3 Abs. 1 und 7 für das Jahr 2009 mit dem Faktor 1,034 vorzunehmen.


    § 15g
    Einmalzahlung für das Jahr 2008

    § 15g. (1) Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland, die im November 2008 Anspruch auf eine einkommensabhängige Leistung gemäß § 3a und keinen Anspruch auf eine oder mehrere Pensionen haben, gebührt für das Jahr 2008 eine Einmalzahlung in Höhe von 150 €.

    (2) Die Einmalzahlung ist mit den Leistungen für November 2008 auszuzahlen.

    (3) Die Einmalzahlung gilt nicht als Einkommen im Sinne der Sozialentschädigungsgesetze.


    § 15h
    Einmalzahlung für das Jahr 2010

    § 15h. (1) Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland, die im Dezember 2009 Anspruch auf eine einkommensabhängige Leistung gemäß § 3a haben, gebührt für das Jahr 2010 eine Einmalzahlung in Höhe von 4,2 % der einkommensabhängigen Leistung.

    (2) Die Einmalzahlung ist mit den Leistungen bis Februar 2010 auszuzahlen.

    (3) Die Einmalzahlung gilt nicht als Einkommen im Sinne der Sozialentschädigungsgesetze.


    § 15i
    § 15i. § 113h des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 ist sinngemäß anzuwenden.


    § 15j
    Einmalzahlung

    § 15j. (1) Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland, die im Dezember 2016 Anspruch auf eine ungekürzte einkommensabhängige Leistung gemäß § 3a haben, gebührt eine Einmalzahlung in Höhe von 100,00 Euro.

    (2) Die Einmalzahlung ist im 1. Quartal 2017 auszuzahlen.

    (3) Die Einmalzahlung gilt nicht als Einkommen im Sinne der Sozialentschädigungsgesetze. Von der Einmalzahlung sind keine Beiträge zur Krankenversicherung zu entrichten.


    § 15k
    § 15k. Ein Ersatz des Verdienstentganges kann von Personen, die im Rahmen einer Unterbringung in Kinder- oder Jugendheimen des Bundes, der Länder und der Kirchen oder in Pflegefamilien bis zum 31. Dezember 1999 Gewalt erlitten haben, nach dem 30. Juni 2017 nicht mehr geltend gemacht werden. Diesbezügliche ab dem 1. Juli 2017 eingebrachte Anträge gelten als Anträge nach dem HOG.


    § 15l
    § 15l. Abweichend von den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes ist die Anpassung von Versorgungsleistungen und Beträgen für das Jahr 2018 mit dem Faktor 1,022 vorzunehmen.


    § 16
    Inkrafttreten

    § 16. (1) Dieses Bundesgesetz tritt am 1. September 1972 in Kraft.

    (2) Dieses Bundesgesetz ist auf Handlungen im Sinne des § 1 Abs. 1 anzuwenden, die nach dem 25. Oktober 1955 gesetzt wurden.

    (Anm.: Abs. 3 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 48/2005)

    (4) § 1 Abs. 6 Z 1 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 139/1997 tritt mit 1. September 1996 in Kraft, § 3 Abs. 2, die Überschrift zu § 10, § 10 Abs. 1 letzter Satz, § 10 Abs. 5 und § 15b samt Überschrift in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 139/1997 treten mit 1. Jänner 1998 in Kraft.

    (5) § 4 Abs. 5 und § 15b in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 11/1999 treten mit 1. Jänner 1999 in Kraft. § 4 Abs. 5 ist nach Maßgabe der Abs. 2 und 3 anzuwenden.

    (6) Die §§ 3 Abs. 1, 7, 9 Abs. 1 letzter Satz und Abs. 3, 10 Abs. 5 und 14 zweiter Satz in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 70/2001 treten mit 1. Jänner 2002 in Kraft.

    (7) Die §§ 9 Abs. 1, 2 und 4 und 10 Abs. 3 Z 1 treten mit 1. Jänner 2003 in Kraft.

    (8) (Anm.: Z 1 durch Art. 2 § 2 Abs. 2 Z 11, BGBl. I Nr. 2/2008, als nicht mehr geltend festgestellt)

    2.
    Die Überschrift nach Artikel I, die §§ 1 samt Überschrift, 2

    Z 8 und 9, 3 Abs. 1 und 2, 3a samt Überschrift, 4 Abs. 1, Abs. 2 letzter Satz und Abs. 5, 5 Abs. 1 und 4, 5a Abs. 1 und 2 letzter Satz, 6, 7 erster Satz, 7a samt Überschrift, 8 Abs. 1 Z 3 und Abs. 2, 9 Abs. 1 bis 3 samt Überschrift, 9b bis 9d samt Überschriften, 10 Abs. 1, 3 und 4, 11 Abs. 2 und 3, 12 erster Satz, 14a, 15b Abs. 3 bis 5, 15c und 16 Abs. 2 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2005 sowie die Aufhebung der bisherigen §§ 10 Abs. 4, 16 Abs. 3 und der Kundmachung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 13. September 1973 betreffend die Auslobung von Hilfeleistungen an Opfer von Verbrechen, BGBl. Nr. 497/1973, treten mit 1. Juli 2005 in Kraft.

    3.
    § 9a samt Überschrift in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2005 tritt mit 1. Jänner 2006 in Kraft.

    (9) § 15d in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 129/2008 tritt mit 1. November 2008 in Kraft.

    (10) Die §§ 2 Z 9 und 10, 6a samt Überschrift und 10 Abs. 1 letzter Satz in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 40/2009 treten mit 1. Juni 2009 in Kraft. § 6a ist auf Handlungen im Sinne des § 1 Abs. 1 anzuwenden, die nach dem 31. Mai 2009 begangen wurden.

    (11) § 15a in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 135/2009 tritt mit 1. Jänner 2010 in Kraft.

    (12) § 13 Abs. 1 in der Fassung des BGBl. I Nr. 58/2011 tritt mit 1. Jänner 2012 in Kraft.

    (13) Die §§ 1 Abs. 1 Z 1 bis 3 und Abs. 7, 2 Z 2a, 3 Abs. 1 erster Satz, 3a zweiter Satz, 4 Abs. 1 zweiter Satz, Abs. 2 Z 1, Abs. 2a, Abs. 4 und Abs. 5 erster Satz, 4a samt Überschrift, 5 Abs. 1 zweiter Satz, Abs. 3 und Abs. 4, 5a Abs. 1, 6 erster und zweiter Satz, 6a, 7 erster und zweiter Satz, 7a Abs. 1 zweiter Satz, 8 Abs. 1, Abs. 2 Z 1 und 2 und Abs. 5, 9 Abs. 4 zweiter Satz, 10 Abs. 1, 13 Abs. 1 und § 14b samt Überschrift in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 58/2013 treten mit 1. April 2013 in Kraft. Die §§ 4a, 6a und 7 erster und zweiter Satz in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 58/2013 sind auf Handlungen im Sinne des § 1 Abs. 1 anzuwenden, die ab dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes begangen wurden. § 10 Abs. 1 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 58/2013 ist hinsichtlich § 2 Z 1, 7 und 9 auf Handlungen im Sinne des § 1 Abs. 1 anzuwenden, die ab dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes begangen wurden, und hinsichtlich § 2 Z 10 mit der Maßgabe anzuwenden, dass für Anträge auf Grund der Rechtslage vor diesem Zeitpunkt der Fristenlauf mit dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes beginnt.

    (14) (Verfassungsbestimmung) Art. I tritt mit Ablauf des Monats der Kundmachung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 59/2013 außer Kraft.

    (15) Die Artikelbezeichnung „Artikel II“ tritt mit Ablauf des Monats der Kundmachung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 59/2013 außer Kraft.

    (16) Die §§ 5 Abs. 4, 9 Abs. 2 und 5, 9b, 9c Abs. 1 und 3 samt Überschrift, 9d samt Überschrift, 9e, 11 Abs. 2 und 14a Abs. 1 und 3 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 71/2013 und die Aufhebung des bisherigen § 9b Abs. 1 treten mit 1. Jänner 2014 in Kraft.

    (17) Die §§ 2 Z 2a, 4 Abs. 5 zweiter Satz und 4a samt Überschrift in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 57/2015 treten mit 1. Juli 2015 in Kraft. § 4a in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 57/2015 ist hinsichtlich der von Psychotherapeuten durchgeführten Krisenintervention auf Handlungen im Sinne des § 1 Abs. 1 anzuwenden, die ab dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes begangen wurden.

    (18) § 14c samt Überschrift in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 18/2017 tritt mit 1. Jänner 2017 in Kraft.
    (19) § 15k in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 69/2017 tritt mit 1. Juli 2017 in Kraft.
    (20) § 9 Abs. 5 und § 9c Abs. 2 in der Fassung des Materien-Datenschutz-Anpassungsgesetzes 2018, BGBl. I Nr. 32/2018, treten mit 25. Mai 2018 in Kraft.


    § 17
    Vollziehung und Durchführung
    § 17. (1) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes sind betraut

    1.
    hinsichtlich der §§ 4, 5a und 9a der Bundesminister für Arbeit und Soziales,

    2.
    hinsichtlich des § 9 Abs. 3 letzter Satz und Abs. 4 letzter Satz des § 11 sowie des § 15 der Bundesminister für Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen,

    3.
    hinsichtlich des § 9 Abs. 3 zweiter und dritter Satz sowie des § 12 der Bundesminister für Justiz,

    4.
    hinsichtlich des § 14 der Bundesminister für Justiz und der Bundesminister für Inneres und

    5.
    hinsichtlich des § 9 Abs. 3 vorletzter Satz der Bundesminister für Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen und dem Bundesminister für Inneres.
    (2) Mit der Durchführung der vom Bund als Träger von Privatrechten nach diesem Bundesgesetz zu besorgenden Aufgaben ist

    1.
    hinsichtlich des § 14a der Bundesminister für soziale Verwaltung im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen und

    2.
    hinsichtlich aller übrigen Bestimmungen der Bundesminister für soziale Verwaltung im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz betraut.


    Art. 2
    Artikel II

    Übergangsbestimmungen

    (Anm.: Zu den §§ 1, 3 und 7, BGBl. Nr. 288/1972)

    (1) Dieses Bundesgesetz tritt am 1. Jänner 1978 in Kraft.

    (2) Personen, die auf Grund dieses Bundesgesetzes in den anspruchsberechtigten Personenkreis einbezogen werden und innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes ein Ansuchen um Hilfeleistungen beim zuständigen Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen einbringen, erhalten die Hilfeleistungen nach Maßgabe der §§ 3 bis 6 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 288/1972 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 330/1973, wenn die Handlung im Sinne des § 1 Abs. 2 in der Fassung des Art. I Z 1 vor Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes, aber nach dem 25. Oktober 1955 gesetzt worden ist, von dem Monat an, in dem die Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens ab 1. September 1972. Wurde die Gewährung von Hilfeleistungen mangels Vorliegens der Anspruchsvoraussetzungen verweigert, ist von Amts wegen zu prüfen, ob ein Anspruch auf Hilfeleistungen nach diesem Bundesgesetz besteht. Ergibt die Prüfung, daß die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen, sind die Hilfeleistungen rückwirkend in dem im ersten Satz angeführten Umfang von dem Monat an, in dem die Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens jedoch ab 1. September 1972 zu bewilligen.

    (3) Wurde die Gewährung von Geldleistungen wegen Überschreitens der Einkommensgrenzen gemäß § 3 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 288/1972 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 330/1973 verweigert, ist von Amts wegen zu prüfen, ob auf Grund des § 3 in der Fassung des Art. I Z 4 ein Anspruch auf Ersatz des Verdienst- oder Unterhaltsentganges ab Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes besteht. Bei Zutreffen der Anspruchsvoraussetzungen ist der Ersatz des Verdienst- oder Unterhaltsentganges von Amts wegen mit Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes gemäß § 3 in der Fassung des Art. I Z 4 zu bewilligen.

    (4) Die Bestimmung des § 7 in der Fassung des Art. I Z 7 ist auch dann anzuwenden, wenn die Handlung im Sinne des § 1 Abs. 2 in der Fassung des Art. I Z 1 vor Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes gesetzt worden ist.


    Art. 6
    Artikel VI

    Übergangsbestimmungen

    (Anm.: Zu § 1, BGBl. Nr. 288/1972)

    (Anm.: Abs. 1 betrifft das Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 bzw. Heeresversorgungsgesetz)

    (Anm.: Abs. 2 und 3 betrifft das Heeresversorgungsgesetz)

    (Anm.: Abs. 4 betrifft das Opferfürsorgegesetz bzw. das Kriegsopferversorgungsgesetz)

    (5) Der Anspruch auf Hilfe für Personen, die am 31. Dezember 1987 als Kinder im Sinne des Bundesgesetzes über die Gewährung von Hilfeleistungen an Opfer von Verbrechen galten, nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes aber nicht mehr als Kinder gelten, bleibt auch über die Vollendung des 25. Lebensjahres hinaus aufrecht, solange die Voraussetzungen für einen am 31. Dezember 1987 bestandenen Anspruch auf Hilfe gegeben sind.

    (Anm.: Abs. 6 betrifft das Invalideneinstellungsgesetz)


    Art. 6
    ARTIKEL VI

    Übergangsbestimmungen

    (Anm.: zu § 2, BGBl. Nr. 288/1972)

    (Anm.: Abs. 1 bis 8 betreffen andere Rechtsvorschriften)

    (9) Über Ansuchen um Gewährung von Hilfeleistungen gemäß § 2 des Verbrechensopfergesetzes, die am 31. Dezember 1991 anhängig sind, entscheidet ab 1. Jänner 1992 das örtlich zuständige Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen. Gleiches gilt für bereits bewilligte Hilfeleistungen.

    (Anm.: Abs. 10 bis 11 betreffen andere Rechtsvorschriften)


    Art. 79
    7. Hauptstück

    Schluss- und Übergangsbestimmungen

    Artikel 79

    Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen

    (Anm.: Zu § 15a, BGBl. Nr. 288/1972)

    (1) Art. 2 (Änderung des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs), Art. 3 (Änderung des Ehegesetzes), Art. 4 (Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes), Art. 6 (Änderung der Jurisdiktionsnorm), Art. 7 (Änderung des Strafgesetzbuches), Art. 27 (Änderung des Einkommensteuergesetzes 1988), Art. 28 (Änderung des Körperschaftsteuergesetzes 1988), Art. 29 (Änderung des Umsatzsteuergesetzes 1994), Art. 30 (Änderung des Bewertungsgesetzes 1955), Art. 31 (Änderung des Gebührengesetzes 1957), Art. 33 (Änderung der Bundesabgabenordnung), Art. 34 (Änderung des Alkoholsteuergesetzes), Art. 61 (Änderung des Ärztegesetzes 1998), Art. 62 (Änderung des Gehaltskassengesetzes 2002), Art. 63 (Änderung des Apothekengesetzes), Art. 72 (Änderung des Studienförderungsgesetzes), Art. 76 (Änderung des Entwicklungshelfergesetzes), Art. 77 (Änderung des Bundesgesetzes über Aufgaben und Organisation des auswärtigen Dienstes – Statut) und Art. 78 (Bundesgesetz über die Einräumung von Privilegien und Immunitäten an internationale Organisationen) treten mit 1. Jänner 2010 in Kraft.

    (2) Die durch dieses Bundesgesetz geänderten Strafbestimmungen sind in Strafsachen nicht anzuwenden, in denen vor ihrem Inkrafttreten das Urteil in erster Instanz gefällt worden ist. Nach Aufhebung eines Urteils infolge Nichtigkeitsbeschwerde, Berufung, Wiederaufnahme oder Erneuerung des Strafverfahrens oder infolge eines Einspruches ist jedoch im Sinne der §§ 1 und 61 StGB vorzugehen.



    Änderung

    BGBl. Nr. 330/1973 (NR: GP XIII RV 720 AB 789 S. 76. BR: S. 323.)

    BGBl. Nr. 620/1977 (NR: GP XIV RV 629 AB 668 S. 70. BR: AB 1734 S. 369.)

    BGBl. Nr. 543/1983 (NR: GP XVI RV 53 AB 86 S. 16. BR: AB 2753 S. 438.)

    BGBl. Nr. 614/1987 (NR: GP XVII RV 329 AB 381 S. 38. BR: AB 3378 S. 494.)

    BGBl. Nr. 648/1989 (NR: GP XVII RV 1103 AB 1149 S. 124. BR: AB 3789 S. 523.)

    BGBl. Nr. 741/1990 (NR: GP XVIII IA 1/A AB 3 S. 3. BR: AB 3998 S. 534.)

    BGBl. Nr. 687/1991 (NR: GP XVIII RV 283 AB 316 S. 47. BR: AB 4161 S. 547.)

    BGBl. Nr. 474/1992 (NR: GP XVIII IA 362/A AB 631 S. 78. BR: 4337 AB 4328 S. 557.)

    BGBl. Nr. 110/1993 (NR: GP XVIII RV 776 AB 908 S. 100. BR: AB 4442 S. 564.)

    BGBl. Nr. 112/1993 (NR: GP XVIII RV 868 AB 915 S. 100. BR: AB 4444 S. 564.)

    BGBl. Nr. 917/1993 (K über Idat)

    BGBl. Nr. 314/1994 (NR: GP XVIII RV 1469 AB 1556 S. 161. BR: AB 4777 S. 583.)

    BGBl. I Nr. 139/1997 (NR: GP XX RV 886 AB 912 S. 95. BR: AB 5575 S. 633.)

    BGBl. I Nr. 11/1999 (NR: GP XX RV 1472 AB 1484 S. 149. BR: AB 5829 S. 647.)

    BGBl. I Nr. 70/2001 (NR: GP XXI RV 575 AB 658 S. 71. BR: AB 6387 S. 678.)

    BGBl. I Nr. 150/2002 (NR: GP XXI RV 1142 AB 1201 S. 111. BR: 6703 AB 6753 S. 690.)

    BGBl. I Nr. 48/2005 (NR: GP XXII RV 671 AB 868 S. 110. BR: AB 7290 S. 722.)

    [CELEX-Nr.: 32004L0080]

    BGBl. I Nr. 165/2006 (NR: GP XXIII IA 27/A AB 8 S. 4. BR: AB 7646 S. 739.)

    BGBl. I Nr. 169/2006 (NR: GP XXIII RV 12 AB 19 S. 8. BR: 7649 AB 7651 S. 740.)

    BGBl. I Nr. 2/2008 (1. BVRBG) (NR: GP XXIII RV 314 AB 370 S. 41. BR: 7799 AB 7830 S. 751.)

    BGBl. I Nr. 129/2008 (NR: GP XXIII IA 889/A S. 72. BR: 8013 AB 8022 S. 760.)

    BGBl. I Nr. 40/2009 (NR: GP XXIV IA 271/A AB 106 S. 16. BR: 8072 AB 8085 S. 768.)

    BGBl. I Nr. 135/2009 (NR: GP XXIV RV 485 AB 558 S. 49. BR: 8217 AB 8228 S. 780.)

    BGBl. I Nr. 4/2010 (NR: GP XXIV AB 544 S. 49. BR: AB 8242 S. 780.)

    BGBl. I Nr. 58/2011 (NR: GP XXIV RV 1208 AB 1287 S. 114. BR: 8522 AB 8552 S. 799.)

    BGBl. I Nr. 96/2012 (NR: GP XXIV IA 2062/A AB 1950 S. 173. BR: AB 8805 S. 814.)

    BGBl. I Nr. 58/2013 (NR: GP XXIV RV 2137 AB 2218 S. 194. BR: AB 8930 S. 819.)

    BGBl. I Nr. 59/2013 (NR: GP XXIV RV 2162 AB 2219 S. 194. BR: AB 8931 S. 819.)

    BGBl. I Nr. 71/2013 (NR: GP XXIV RV 2193 AB 2226 S. 194. BR: AB 8934 S. 819.)

    BGBl. I Nr. 57/2015 (NR: GP XXV RV 527 AB 564 S. 70. BR: AB 9364 S. 841.)

    BGBl. I Nr. 16/2017 (NR: GP XXV AB 1432 S. 158. BR: AB 9677 S. 862.)

    BGBl. I Nr. 18/2017 (NR: GP XXV RV 1342 AB 1447 S. 158. BR: AB 9679 S. 862.)

    BGBl. I Nr. 69/2017 (NR: GP XXV IA 2155/A AB 1645 S. 181. BR: AB 9799 S. 868.)

    BGBl. I Nr. 152/2017 (NR: GP XXV IA 2307/A S. 199. BR: AB 9904 S. 873.)

    BGBl. I Nr. 32/2018 (NR: GP XXVI RV 65 AB 97 S. 21. BR: 9947 AB 9956 S. 879.)

    [CELEX-Nr.: 32016L0680]

    Sonntag, 25. November 2018 - 09:30 bis 17:00 Uhr - Wiener Rathaus, im Festsaal!

    „JedeR für JedeN“

    Kostenloser Informationstag der Wiener Gesundheitsförderung für Menschen mit Behinderung

    JedeR für JedeN heißt es heuer bereits zum elften Mal im Wiener Rathaus! Die Messe für Menschen mit Behinderung steht unter dem Ehrenschutz von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und soll das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung in Wien weiter verbessern.

    Zahlreiche Wiener Selbsthilfegruppen, Behindertenorganisationen und themenspezifische Einrichtungen der Stadt stellen ihre vielfältigen Unterstützungsangebote vor. Neben informativen Vorträgen und spannenden Diskussionen zu den Themenschwerpunkten Reisen mit Behinderung und chronischer Erkrankung, Kreativität als Potential für Gesundheit und das neue Erwachsenenschutzgesetz rundet ein unterhaltsames Rahmenprogramm den Tag ab. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des Preises der Menschlichkeit durch Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. Der Preis wird alle zwei Jahre für besonderen ehrenamtlichen Einsatz vergeben.

    Sonntag, 25. November 2018
    09:30 bis 17:00 Uhr
    Wiener Rathaus, Festsaal und Wappensaalgruppe
    Eintritt frei!






    Freitag 09. November 2018

    Zeit 18h


    📣 ACHTUNG 📣
    Wir treffen uns im
    *Gasthaus zu Alm*
    Innstrasse 16
    1200 Wien

    Beginn:18h





    ACHTUNG ! diese Treffen sind NUR für ehemalige Heimkinder.

    Alle anderen Besucher müssen mit uns über das >>> Kontaktformular <<< in Verbindung treten und uns begründen, warum sie bei diesem Treffen dabei sein wollen.



    Nur mit Anmeldung! Entweder hier über die Webseite, oder über den Link von >>>Facebook <<<





    &thumbnail=1

    Freitag 05. Oktober 2018

    Zeit 18h


    📣 ACHTUNG 📣
    Wir treffen uns im
    *Gasthaus zu Alm*
    Innstrasse 16
    1200 Wien

    Beginn:18h





    ACHTUNG ! diese Treffen sind NUR für ehemalige Heimkinder.

    Alle anderen Besucher müssen mit uns über das >>> Kontaktformular <<< in Verbindung treten und uns begründen, warum sie bei diesem Treffen dabei sein wollen.



    Nur mit Anmeldung! Entweder hier über die Webseite, oder über den Link von >>>Facebook <<<





    &thumbnail=1

    Leider kommt es immer wieder vor, dass die HOR in Pensionistenwohnhäusern bei Beantragung von Hilfe bei diversen Organisationen zum Einkommen gerechnet wird, da hat nicht nur unsere Selbsthilfegruppe die Verantwortlichen angeschrieben, auch der Verein der ehemaligen Heimkinder hat mit Volksanwalt Dr. Kräuter darüber gesprochen.

    SO NICHT, :cursing::thumbdown:

    diese EURO 300,- müssen ausbezahlt werden, um Altersarmut zu bekämpfen und nicht damit wieder diversen Institutionen mehr kassieren können.

    Es DARF weder bei einer Gebührenbefreiung, Exekutionen oder zu irgendwelchen Berechnungen für den Selbstbehalt oder sonstiges herangezogen werden. Auch die MA40 hat nicht das Recht diese 300€ nur in irgendeiner Form anzurechnen.

    Leistung § 2.

    Die monatliche Rentenleistung beträgt 300 €. Auf die Rentenleistung ist ein nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG), BGBl. Nr. 288/1972, wegen einer Schädigung in einem Heim erbrachter Ersatz des Verdienstentganges samt einer einkommensabhängigen Zusatzleistung anzurechnen. Die Rentenleistung gilt nicht als Einkommen im Sinne der Sozialversicherungs- und Sozialentschädigungsgesetze. Von der Rentenleistung sind keine Beiträge zur Krankenversicherung zu entrichten.

    Solltet wer zu diesem Personenkreis gehören, bei dem die 300,- zum Einkommen gerechnet werden, dann meldet euch.


    Wer im Verein ist kann sich bei der Romana Schwab melden

    E-Mail: romana.schwab@gmx.at


    Oder ihr wendet euch gleich direkt an die Volksanwaltschaft:

    Volksanwaltschaft

    Singerstraße 17

    Postfach 20

    1015 Wien

    kostenlose Servicenummer (werktags von 8:00 bis 16:00 Uhr):

    0800 223 223 - 256 ODER 144

    Telefonnummer: +43 / (0)1 / 515 05-0

    Fax: +43 / (0)1 / 515 05-150 / 190

    E-Mail: hog@volksanwaltschaft.gv.at

    Alles weitere findet ihr auf der Webseite der Volksanwaltschaft

    https://volksanwaltschaft.gv.at/heimopferrente

    Was ist PTDS?

    Auslöser einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ist ein extrem belastendes Ereignis. Dies kann zum Beispiel eine Naturkatastrophe, Krieg oder körperliche Gewalt sein. Menschen mit PTBS durchleben die traumatische Situation immer wieder, obwohl sie nicht mehr in Gefahr sind.

    Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Symptome & Therapie ...

    https://www.onmeda.de/krankhei…e_belastungsstoerung.html
    Suchen nach: Was ist PTDS?





    Was ist eine komplexe PTBS?

    Als komplexe posttraumatische Belastungsstörung (komplexe PTBS, K-PTBS) wird ein psychisches Krankheitsbild bezeichnet, das sich infolge schwerer, anhaltender oder wiederholter Traumatisierungen (Misshandlungen, sexueller Kindesmissbrauch, Kriegserfahrungen, Folter, Naturkatastrophen, existenzbedrohende ...

    Komplexe posttraumatische Belastungsstörung – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Komplexe_posttraumatische_Belastungsstörung
    Suchen nach: Was ist eine komplexe PTBS?





    Was ist ein traumatisches Erlebnis?

    Ein traumatisches Erlebnis ist ein seelischer Schock. Es ist schwer zu begreifen, was einem passiert ist und damit fertig zu werden. Nach einem traumatischen Erlebnis haben fast alle Menschen unangenehme Gefühle, Gedanken und körperliche Empfindungen.

    Posttraumatischer Stress - Psychotherapie Davos

    http://www.psychotherapie-davo…Materialien/PTBS_Info.pdf
    Suchen nach: Was ist ein traumatisches Erlebnis?





    Was ist eine akute Belastungsreaktion?

    Die akute Belastungsreaktion (Abkürzung ABR, genauer Reaktion auf akute Belastung; englisch acute stress disorder, Abk. ASD) ist die Folge einer extremen psychischen Belastung, für die der oder die Betroffene keine geeignete Bewältigungsstrategie besitzt.

    Akute Belastungsreaktion – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Akute_Belastungsreaktion
    Suchen nach: Was ist eine akute Belastungsreaktion?





    Was ist eine Hypervigilanz?

    Hypervigilanz ist ein Begriff aus der Psychologie und bedeutet erhöhte Wachsamkeit oder Wachheit. Sie führt zu stark erhöhtem Arousal und ist somit das Gegenteil von Hypovigilanz, dem Begriff für erhöhte Schläfrigkeit. Der allgemeine Oberbegriff für die beiden entgegengesetzten Ausprägungen lautet Vigilanz.

    Hypervigilanz – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hypervigilanz
    Suchen nach: Was ist eine Hypervigilanz?





    Was ist ein Trauma Symptome?

    Die häufigsten Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung ist das ungewollte und unkontrollierbar scheinende Wiedererleben des Traumas (Intrusionen/ Flashbacks), ein Vermeidungsverhalten in Bezug auf Dinge, Orte, Personen etc., die an das Trauma erinnern könnten, sowie körperliche Stress-Symptome wie z.B. ...

    Wie sind die Symptome eines Traumas? - Psychotherapiepraxis Boger

    http://www.psychotherapie-aale…ie-symptome-eines-traumas
    Suchen nach: Was ist ein Trauma Symptome?





    Was bedeutet ein Trauma?

    Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung, ohne dabei eine Festlegung zu treffen, wodurch diese hervorgerufen wurde. ... Analog hierzu bezeichnet man in der Psychologie eine starke psychische Erschütterung, die durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde, als Psychotrauma.

    Trauma (Psychologie) – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Psychologie)
    Suchen nach: Was bedeutet ein Trauma?





    Was ist ein Trauma in der Medizin?

    Als Trauma (Plural Traumata oder Traumen; altgriechisch τραύμα, deutsch ‚Wunde') bezeichnet man in der Medizin und der Biologie eine Schädigung, Verletzung oder Verwundung lebenden Gewebes, die durch Gewalteinwirkung von außen entsteht.

    Trauma (Medizin) – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Medizin)
    Suchen nach: Was ist ein Trauma in der Medizin?





    Wie erkennt man einen Nervenzusammenbruch?

    Bei einem Nervenzusammenbruch handelt es sich um eine umgangssprachliche, unpräzise Bezeichnung für einen psychischen Ausnahmezustand, meist nach traumatischen Erlebnissen, wie z. B. Unfällen, Naturkatastrophen oder Todesfällen, aber auch als Folge von lang anhaltendem, zehrendem Stress aller Art mit fortgesetztem Burn ...

    Nervenzusammenbruch – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nervenzusammenbruch
    Suchen nach: Wie erkennt man einen Nervenzusammenbruch?





    Was versteht man unter Anpassungsstörung?

    Eine Anpassungsstörung ist eine psychische Reaktion auf einmalige oder fortbestehende identifizierbare psychosoziale Belastungsfaktoren, die die Entwicklung klinisch bedeutsamer emotionaler oder verhaltensmäßiger Symptome zur Folge hat.

    Anpassungsstörung – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Anpassungsstörung
    Suchen nach: Was versteht man unter Anpassungsstörung?





    Was versteht man unter Retraumatisierung?

    Retraumatisierung wird eine Wiederholung bzw. erneutes Erleben eines psychischen, seelischen oder mentalen Trauma genannt. Unterschieden werden Retraumatisierung innerhalb des Alltagsleben und innerhalb des professionellen Umgangs mit traumatisierten Personen.

    Retraumatisierung – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Retraumatisierung
    Suchen nach: Was versteht man unter retraumatisierung?





    Was ist traumatisch?

    Der Begriff Trauma (griech.: Wunde) lässt sich bildhaft als eine "seelische Verletzung" verstehen, zu der es bei einer Überforderung der psychischen Schutzmechanismen durch ein traumatisierendes Erlebnis kommen kann.

    DeGPT · Was ist ein Trauma und wie entstehen Traumafolgestörungen?

    https://www.degpt.de/informati…/trauma-und-traumafolgen/
    Suchen nach: Was ist traumatisch?





    Was ist der Plural von Trauma?

    Substantiv, n


    Singular

    Plural 1

    Nominativ

    von Trauma

    die Traumen

    Genitiv

    des Traumas

    der Traumen

    Dativ

    dem Trauma

    den Traumen

    Akkusativ

    von Trauma

    die Traumen

    Trauma – Wiktionary

    https://de.wiktionary.org/wiki/Trauma
    Suchen nach: Was ist der Plural von Trauma?





    Was ist ein Traumapädagogik?

    Traumapädagogik (Trauma von altgriech. τραῦμα „Wunde“, Pädagogik von griechisch παιδαγωγία „Erziehung, Unterweisung“) wird als Sammelbegriff für die pädagogischen Ansätze und Methoden bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, bezeichnet.

    Traumapädagogik – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Traumapädagogik

    Suchen nach: Was ist ein Traumapädagogik?




    Was ist eine reaktive Depression?

    Eine solche Anpassungsstörung, die früher auch reaktive Depression oder depressive Reaktion genannt wurde, entsteht als direkte Antwort auf ein für den Erkrankten belastendes Ereignis im Leben. Dieses kann ein Verlust eines nahestehenden Menschen sein, eine Trennung vom Partner, eine Scheidung oder auch eine Kränkung.

    Anpassungsstörungen - reaktive Depression

    http://www.depressionen-depres…./reaktive-depression.htm
    Suchen nach: Was ist eine reaktive Depression?




    Was ist eine Somatisierungsstörung?

    SOMATISIERUNGSSTÖRUNG. Somatisierungsstörungen sind körperliche Beschwerden ohne organisch fassbaren Befund, die zu andauernden Klagen und Arzt-Konsultationen führen. Betroffen sind meist mehrere Funktionsbereiche: Magen-Darm, Herz-Kreislauf, Harnwegs-System, Wirbelsäule und Gelenke, Schmerzbilder, Sexualität u. a.

    Somatisierungsstörung (Volker Faust) - Psychosoziale Gesundheit

    http://www.psychosoziale-gesun…iatrie/somatisierung.html
    Suchen nach: Was ist eine Somatisierungsstörung?





    Was ist somatoforme?

    Dr. med. Julia Schwarz ist freie Autorin in der NetDoktor-Medizinredaktion. Die Somatoforme Störung (Psychosomatisches Syndrom) bezeichnet das wiederholte Auftreten verschiedener körperlicher (somatischer) Beschwerden, für die keine eindeutige körperliche Ursache gefunden werden kann.25.08.2016

    Somatoforme Störung: Auslöser, Symptome, Diagnose - NetDoktor

    https://www.netdoktor.de/krankheiten/somatoforme-stoerung/
    Suchen nach: Was ist somatoforme?





    Was ist eine somatoforme autonome Funktionsstörung?

    Somatoforme autonome Funktionsstörung. Die somatoforme autonome Funktionsstörung ist eine häufige psychische Störung, die aufgrund der körperlichen Beschwerden eine organische Erkrankung vermuten lässt, für die jedoch keine körperlichen Ursachen zu finden sind.23.01.2015

    Somatoforme autonome Funktionsstörung - Onmeda.de

    https://www.onmeda.de/krankhei…me_funktionsstoerung.html
    Suchen nach: Was ist eine somatoforme autonome Funktionsstörung?





    Was sind somatoforme Störungen?

    Somatoforme Störungen sind körperliche Beschwerden, die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen (im klassischen medizinischen Sinne des ICD-10).

    Somatoforme Störung – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Somatoforme_Störung
    Suchen nach: Was sind somatoforme Störungen?





    Was ist eine somatoforme Schmerzstörung?

    Bei einer somatoformen Schmerzstörung (auch Psychalgie) handelt es sich um eine Form der somatoformen Störung, die sich durch einen subjektiv empfundenen, mindestens 6 Monate andauernden, intensiven und quälenden Schmerz in einem Körperteil, der nicht ausreichend durch eine körperliche Störung oder ein physiologisches ...

    Somatoforme Schmerzstörung – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Somatoforme_Schmerzstörung
    Suchen nach: Was ist eine somatoforme Schmerzstörung?





    Was ist eine Konversionsstörung?

    Der Begriff, „Konversionsstörung“ bezieht sich auf das bio-psychische Verfahren (Zusammenspiel zwischen Psyche und Körper), wobei ein psychischer Konflikt in körperliche Symptome umgewandelt wird, ohne dass ein organischer (klassisch medizinischer) Befund dafür vorliegt.14.02.2012

    Was ist eine Konversionsstörung? | K. Hall Psychotherapie, 1010 Wien

    https://www.psychotherapiewien…rsionsstorung-definition/
    Suchen nach: Was ist eine Konversionsstörung?



    Was ist eine psychosomatische Krankheit?

    Psychosomatik: Wie Körper, Seele und Geist zusammenhängen. ... Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht. Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

    Psychosomatische Erkrankungen ↔ Krank ohne Befund - PAL Verlag

    https://www.palverlag.de/Psychosomatik.html

    Suchen nach: Was ist eine psychosomatische Krankheit?





    Was sind psychosomatische Beschwerden?

    Symptome (Beschwerden)

    • Schmerzen in verschiedensten Körperregionen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Brustschmerzen, Bauchschmerzen, Unterleibschmerzen)
    • Schwindel.
    • Herz-Kreislauf-Beschwerden: z.B. Gefühl der Atemnot, Druck, Stiche oder Beklemmungsgefühl in der Brust, Herzstolpern.

    Weitere Einträge...

    Psychosomatische Störungen, Körperliche Symptome medizinisch ...

    https://www.sprechzimmer.ch/..…koerperliche_Symptome_med...

    Suchen nach: Was sind psychosomatische Beschwerden?





    Was ist eine psychosomatische Behandlung?

    Der Begriff der Psychosomatischen Medizin beschreibt etwas, was in der Medizin schon immer bekannt ist. Er verbindet die griechischen Bezeichnungen für die Seele ("Psyche") und für den Körper ("Soma") miteinander. Viele körperliche Beschwerden können auch eine seelische Ursache haben.

    Behandlung von Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen ...

    https://www.klinikum-itzehoe.d…n-mit-psychosomatischen-e...

    Suchen nach: Was ist eine psychosomatische Behandlung?



    Was ist Akutpsychosomatik?

    Psychosomatik bedeutet, dass Körper und Seele zwei untrennbar miteinander verbundene Aspekte des Menschen sind, die nur aus methodischen Gründen oder zum besseren Verständnis unterschieden werden. Dies bedingt keine »lineare« Kausalität in dem Sinne, dass psychische Störungen körperliche Krankheiten verursachen.

    Psychosomatik – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Psychosomatik

    Suchen nach: Was ist Akutpsychosomatik?





    Was ist eine dissoziative Fugue?

    Die dissoziative Fugue ist eine Form der dissoziativen Amnesie. Eine dissoziative Fugue kann Stunden bis hin zu Wochen, Monaten oder manchmal länger anhalten. Wenn die Fugue nur kurz anhält, scheinen die Betroffenen einfach nur vorübergehend bei der Arbeit zu fehlen oder sie kommen spät nach Hause.

    Dissoziative Fugue - Psychische Gesundheitsstörungen - MSD ...

    https://www.msdmanuals.com/de/…ive.../dissoziative-fugue

    Suchen nach: Was ist eine dissoziative Fugue?





    Was ist eine dissoziative Störung?

    Eine dissoziative Störung ist ein komplexes psychologische Phänomen. Als Reaktion auf ein unerträgliches Erlebnis blenden die Betroffenen Erinnerungen aus bis hin zur Auslöschung der eignen Identität. Gesunden Menschen empfinden ihr „Ich“ als Einheit von Gedanken, Handlungen und Gefühlen.28.05.2018

    Dissoziative Störung: Auslöser, Anzeichen, Therapie - NetDoktor

    https://www.netdoktor.de/krankheiten/dissoziative-stoerung/

    Suchen nach: Was ist eine dissoziative Störung?





    Was ist eine neurotische Depression?

    Eine Neurose ist eine seelisch bzw. psychosozial bedingte Gesundheitsstörung ohne nachweisbare organische Grundlage. Eine Depression ist eine Gemütsstörung. Wenn sich beides bei den konkreten Leiden vereinigt, nennt man es eine neurotische Depression, heute auch als Dysthymie bezeichnet.

    Die Neurotische Depression - Psychosoziale Gesundheit

    http://www.psychosoziale-gesun…trie/neurodepression.html

    Suchen nach: Was ist eine neurotische Depression?





    Was ist eine endogene Depression?

    Wenn eine endogene Depression als "von innen kommend", also aus dem Organismus heraus definiert wird, dann muss es sich um ein biologisches Geschehen handeln, das für die seelischen, körperlichen und psychosozialen Symptome verantwortlich ist.

    DIE ENDOGENE DEPRESSION - Psychosoziale Gesundheit

    http://www.psychosoziale-gesun…e/endogenedepression.html

    Suchen nach: Was ist eine endogene Depression?



    Was ist somatisierung?

    Somatisierung ist somit ganz allgemein ein Prozess, bei dem sich seelische und meist unbewusste Konflikte, die nicht verarbeitet werden konnten, als körperliche Symptome ausdrücken. Bei einer Angsterkrankung kann das etwa Herzrasen sein oder auch Tinnitus.

    Somatisierung - Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik

    lexikon.stangl.eu/5340/somatisierung/
    Suchen nach: Was ist somatisierung?





    Was ist eine hypochondrische Störung?

    Hypochondrie (griechisch ὑποχόνδρια Gegend unter den Rippen) ist zum einen nach dem internationalen Klassifikationssystem ICD-10 eine psychische Störung (somatoforme Störung), bei der die Betroffenen unter ausgeprägten Ängsten leiden, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, ohne dass sich dafür ein angemessener, ...

    Hypochondrie – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hypochondrie

    Suchen nach: Was ist eine hypochondrische Störung?





    Was ist cyberchondrie?

    Cyberchondrie, ein Kofferwort aus Cyber und Hypochondrie, auch Morbus-Google genannt, bezeichnet einen pathologischen Zustand beim Menschen, bei dem hypochondrische Tendenzen durch Informationen aus dem Internet ausgelöst oder verstärkt werden.

    Cyberchondrie – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cyberchondrie

    Suchen nach: Was ist cyberchondrie?





    Was ist eine Somatisierte Depression?

    Die larvierte Depression ist eine Sonderform (ein Subtyp) einer depressiven Störung. Sie wird auch somatisierte oder maskierte Depression genannt. Im Vordergrund stehen körperliche Symptome. Die Depression wird im Körper erlebt („vitalisiert“).

    Larvierte Depression – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Larvierte_Depression

    Suchen nach: Was ist eine Somatisierte Depression?





    Was ist eine agitierte Depression?

    Während die Patienten bei einer klassischen Depression in der Regel über Antriebslosigkeit klagen und eine Verlangsamung der Bewegungsabläufe zeigen, zeichnet sich die agitierte Depression durch Rastlosigkeit und Getriebenheit aus. Hinzu kommen meist quälende Angstzustände und starke innere Unruhe.03.09.2014

    Agitiertheit erkennen und behandeln | gesundheit.de

    https://www.gesundheit.de/kran…eimer-und.../agitiertheit

    Suchen nach: Was ist eine agitierte Depression?






    Was ist agitiert?

    In der Medizin bedeutet Agitation (auch: Agitiertheit) eine krankhafte Unruhe, bei der es zu heftigen und hastigen Bewegungen des Patienten kommt (Symptome: Zittern, gesteigerter Bewegungsdrang). ... Agitation tritt auch bei Depression auf. Beherrscht sie das Krankheitsbild, wird diese als agitierte Depression bezeichnet.

    Agitation (Medizin) – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Agitation_(Medizin)

    Suchen nach: Was ist agitiert?





    Was ist eine psychomotorische Unruhe?

    Psychomotorische Unruhe – Definition und Behandlung. ... Der Begriff psychomotorische Unruhe soll den Zusammenhang zwischen der Bewegung/dem Bewegungsdrang und der Psyche aufzeigen. Eine Reihe von Begriffen beschreibt ähnliche Zustände: Agitation (auch Agitiertheit), Arousal, Erregung, Hyperaktivität, krankhafte Unruhe.17.04.2015

    Psychomotorische Unruhe – Definition und Behandlung | Spectrum ...

    https://www.medmedia.at/.../ps…efinition-und-behandlung/

    Suchen nach: Was ist eine psychomotorische Unruhe?





    Was ist psychomotorische Agitiertheit?

    Patientinnen/Patienten mit einer agitierten Psychomotorik sind unruhig und wirken wie getrieben. Oft geht dies mit Ängstlichkeit einher. Gleichzeitig sind diese Menschen in ihrem zielorientierten Denken und Antrieb gehemmt.

    Psychomotorische Agitiertheit | Gesundheitsportal

    https://www.gesundheit.gv.at/l…homotorische-agitiertheit

    Suchen nach: Was ist psychomotorische Agitiertheit?





    Was sind psychomotorische Erregungszustände?

    psychomotorische Erregung. Darunter versteht man einen Zustand, bei dem der Körper zum Beispiel wegen des Drogenkonsums sehr stark aktiviert wird. Meist wird dieser Zustand als unangenehm empfunden, insbesondere wenn die psychisch angenehme Wirkung schon abgeklungen ist.

    Drugcom: Drogenlexikon: psychomotorische Erregung

    https://www.drugcom.de/drogenl…sychomotorische-erregung/

    Suchen nach: Was sind psychomotorische Erregungszustände?





    Was ist eine unipolare Depression?

    Die unipolare Depression ist die häufigste Form, diese verläuft phasenweise. ... Ihren Namen hat die unipolare Depression daher, dass sie einpolig ist und sich bei den Patienten depressive Phasen mit normalen Phasen abwechseln. Die Betroffenen haben aber keine manischen Phasen.

    Depression.at „Unipolare Depression

    http://www.depression.at/ueber…ion/unipolare-depression/

    Suchen nach: Was ist eine unipolare Depression?





    Was ist eine bipolare Depression?

    Bipolare Störungen sind schwere chronisch verlaufende psychische Erkrankungen, die durch manische und depressive Stimmungsschwankungen charakterisiert sind. Die Manie stellt sich als übersteigertes Hochgefühl dar und die Betroffenen sind gleichzeitig meist überaktiv, euphorisch oder gereizt.

    Was ist eine Bipolare Erkrankung? - www.neurologen-und-psychiater ...

    https://www.neurologen-und-psy…-eine-bipolare-erkrankung...

    Suchen nach: Was ist eine bipolare Depression?





    Was ist eine bipolare affektive Störung?

    Affektive Störungen, bei denen sich manische und depressive Phasen abwechseln, sind sogenannte bipolare affektive Störungen (früher: manisch-depressive Erkrankungen). Die genauen Ursachen für bipolare affektive Störungen sind nicht bekannt.15.04.2015

    Bipolare affektive Störungen - Onmeda.de

    https://www.onmeda.de/.../affe…lare-affektive-stoerungen...

    Suchen nach: Was ist eine bipolare affektive Störung?





    Was ist manisch depressiv?

    Manisch-depressiv: Leben zwischen Extremen. Unsere Stimmung ist oft wechselhaft wie das Wetter. ... Die manisch-depressive Erkrankung bewegt sich zwischen zwei Polen: auf der einen Seite ungehemmte Euphorie, auf der anderen Seite abgrundtiefer Trübsinn. Die Fachwelt nennt die Krankheit daher bipolare Störung.10.04.2018

    Manisch-depressiv: Leben zwischen Extremen | Die Techniker

    https://www.tk.de/techniker/..…zwischen-extremen-2016496

    Suchen nach: Was ist manisch depressiv?





    Was ist eine reaktive Depression?

    Eine solche Anpassungsstörung, die früher auch reaktive Depression oder depressive Reaktion genannt wurde, entsteht als direkte Antwort auf ein für den Erkrankten belastendes Ereignis im Leben. Dieses kann ein Verlust eines nahestehenden Menschen sein, eine Trennung vom Partner, eine Scheidung oder auch eine Kränkung.

    Anpassungsstörungen - reaktive Depression

    http://www.depressionen-depres…./reaktive-depression.htm

    Suchen nach: Was ist eine reaktive Depression?





    Was ist der Unterschied zwischen Neurose und Psychose?

    Eine Neurose (neurotische Störung) ist eine psychische Verhaltensstörung längerer Dauer, die den Betroffenen oft stark belastet. Bei einer Neurose ist keine organische Ursache erkennbar. Abzugrenzen von einer Neurose ist die Psychose. Der Unterschied ist folgender: Dem Neurotiker ist seine Störung bewusst.

    Neurose | Meine Gesundheit

    https://www.meine-gesundheit.d…kheit/krankheiten/neurose

    Suchen nach: Was ist der Unterschied zwischen Neurose und Psychose?





    Was ist ein neurotisches Verhalten?

    Dem Duden zufolge bedeutet neurotisch, dass jemand an einer Neurose leidet, dass ein Verhalten durch eine Neurose bedingt ist. ... Unter Neurose werden so vielfältige psychische Störungen zusammengefasst wie: Angsstörungen (Angst vor Insekten, Flugangst, Klaustrophobie)24.03.2017

    Neurotisch? Das muss gar nicht schlimm sein! | karrierebibel.de

    https://karrierebibel.de/neurotisch/

    Suchen nach: Was ist ein neurotisches Verhalten?





    Was gibt es für Psychosen?

    Typische Psychose-Symptome sind Halluzinationen und Wahn. Das Denken und Erleben der Betroffenen unterscheidet sich während der psychotischen Phasen gravierend von dem gesunder Menschen. Sie hören beispielsweise Stimmen oder sehen Dinge, die nicht vorhanden sind. Manche fühlen sich verfolgt.20.01.2016

    Psychose-Symptome: Erste Anzeichen und Merkmale - NetDoktor

    https://www.netdoktor.de/krankheiten/psychose/symptome/

    Suchen nach: Was gibt es für Psychosen?




    Was ist eine Psychose Wikipedia?

    Psychose ist der Überbegriff für schwere psychische Störungen, bei denen Betroffene zeitweise den Bezug zur Realität verlieren. Sie nehmen ihre Umwelt anders wahr, verarbeiten sie anders, begreifen sie anders als gesunde Menschen. Häufige Symptome sind Wahnvorstellungen und Halluzinationen.28.05.2018

    Psychose: Unterteilung, Ursachen, Verlauf, Therapie - NetDoktor

    https://www.netdoktor.de/krankheiten/psychose/

    Suchen nach: Was ist eine Psychose Wikipedia?





    Welche Medikamente bei einer Psychose?

    Man unterscheidet zwei "Arten" von Antipsychotika, die typischen (z.B. Haloperidol) und die neu entwickelten atypischen Antipsychotika (z.B. Risperidon, Clozapin, Olanzapin, Quetiapin, Ziprasidon, Aripiprazol).

    Psychosen: Therapie - www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org

    https://www.neurologen-und-psy…./stoerungen.../therapie/

    Suchen nach: Welche Medikamente bei einer Psychose?

    Haus Hermes

    für Männer, Frauen und Paare

    1030 Wien, Gänsbachergasse 3

    Tel: 01 798 95 22

    hermes@w.roteskreuz.at


    Nachtquartier Rotes Kreuz

    für Männer

    1140 Wien, Baumgartner Höhe 1 / Pav. 35

    Tel: 0664 60 46 27 99 99

    hausowspav35@w.roteskreuz.at

    http://www.roteskreuz.at


    Nachtquartier R3

    für Frauen und Paare

    1140 Wien, Reizenpfenninggasse 3

    Tel: 01 416 24 00

    r3@samariterwien.at

    http://www.samariterwien.at


    Folgende Stellen bieten Übernachtungsmöglichkeiten ohne Zuweisung / Vormerkschein:


    a_way

    Notschlafstelle für Jugendliche

    1150 Wien, Felberstraße 1 / 7

    Tel: 01 897 52 19

    a_way@caritas-wien.at


    Gruft

    1060 Wien, Barnabitengasse 12A

    Tel: 01 587 87 54 31

    gruft@caritas-wien.at

    http://www.gruft.at


    FrauenWohnZentrum

    1020 Wien, Springergasse 5

    Tel: 01 971 80 07

    frauenwohnzentrum@caritas-wien.at


    VinziBett

    1170 Wien, Ottakringer Straße 20 / 1

    Tel: 0699 11 04 87 78

    vinzibett@vinzi.at

    http://www.vinzi.at


    VinziRast-CortiHaus

    1120 Wien, Wilhelmstraße 10

    Tel: 01 810 74 32

    cortihaus@vinzirast.at

    http://www.vinzirast.at


    VinziPort für EU EU-BürgerInnen

    1030 Wien, Rennweg 89A

    Tel: 01 416 93 41

    vinziport@vinzi.at

    http://www.vinzi.at

    Caritas Nachtquartier U63 (für Männer)

    1120 Wien, Unter Meidlinger Straße 63

    Tel: 01 405 30 91

    u63@caritas-wien.at


    Caritas Zweite Gruft

    für obdachlose EU-BürgerInnen –

    Nacht-Notquartiere für Frauen

    1180 Wien, Lacknergasse 98

    Tel: 0664 88 79 88 30

    nt2g@caritas-wien.at


    Rupert Mayer Haus – Notquartier Plus

    für erkrankte Frauen und Männer

    1160 Wien, Kirchenstetterngasse 26 – 28

    Tel: 01 495 96 25

    rmh-office@caritas-wien.at


    Haus Miriam

    Notbetten für Frauen

    1180 Wien, Schopenhauerstraße 10

    Tel: 01 408 60 45

    haus-miriam.office@caritas-wien.at


    Vinzenzhaus

    Notschlafstelle für Männer

    1060 Wien, Gfrornergasse 12

    Tel: 01 597 16 00

    vinzenzhaus@caritas-wien.at


    JUCA

    Haus für junge Erwachsene

    1160 Wien, Römergasse 64 – 66

    Tel: 01 485 27 27 60 0

    juca@caritas-wien.at

    Kältetelefon und Streetwork

    SozialarbeiterInnen machen sich regelmäßig auf den Weg, um obdachlose Menschen in Parks, unter Brücken, in Bahnhöfen etc. zu besuchen. In Gesprächen bemühen sie sich um das Vertrauen der Menschen, um ihnen Hilfe anbieten zu können. Die Caritas hat ein Kältetelefon eingerichtet, wo im Winter rund um die Uhr Hinweise über obdachlose Menschen, die Hilfe benötigen, abgegeben werden können. Im Winter sind die StreetworkerInnen

    täglich unterwegs, teilen Schlafsäcke aus, beraten und betreuen vor Ort oder bringen die KlientInnen in Notquartiere.


    Caritas Streetwork (Kältebus)

    Stützpunkt Gruft

    Tel: 01 587 87 54

    gruft@caritas-wien.at

    Caritas Kältetelefon

    24h Hotline (Nov. – April)

    Tel: 01 480 45 53

    kaeltetelefon@caritas-wien.at

    Wärmestuben

    von Dezember bis März

    Tel: 01 515 52 30 98

    maria.sofaly@caritas-wien.at

    Eine Beratung für Männer kann Hilfestellung bei Themen wie Identitätsfragen, Beziehungskonflikten, Opfererfahrung als Jugendlicher oder als Mann,

    Auseinandersetzung mit der eigenen Gewalttätigkeit, Mann und Arbeitswelt, Mann und Vaterschaft, sexuellen Probleme, Einsamkeit und Sucht geben.


    Männerberatung Wien

    1100 Wien, Senefeldergasse 2 / 25

    Tel: 01 603 28 28

    http://www.maenner.at

    Telefonische Kontaktaufnahme: Mo – Do 9 – 12

    & 16 – 20, Fr 9 – 16 Uhr

    Journaldienste: 1100 Wien, Erlachgasse 95 / 5

    Mi 16 – 20, Fr 12 – 16 Uhr