Beiträge von Hummel

    • Bitte wendet euch künftig nur noch direkt an die Volksanwaltschat und nicht mehr an das SMS!
    • Derzeit ist die Beratung des SMS mehr als mangelhaft und eher verwirrend, daher raten wir zur Volksanwaltschaft

    • Kontakt zum Büro der Rentenkommission
      Anschrift:
      Volksanwaltschaft
      Singerstraße 17
      Postfach 20
      1015 Wien kostenlose Servicenummer : 0800 223 223 - 256 ODER 144
      Telefonnummer: +43 / (0)1 / 515 05-0
      Telefonzeiten: Mo - Fr: 09 - 12 Uhr, Do: 09 - 16 Uhr Fax: +43 / (0)1 / 515 05-150 / 190
      E-Mail: hog@volksanwaltschaft.gv.at
    • Webseite von der Volksanwaltschaft: >>>HIER<<<
    • Heimopferrente

      Nach dem Heimopferrentengesetz (HOG) gebührt „Heimopfern“ zwölf Mal jährlich eine monatliche Zusatzrente von 325,90 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass das ehemalige Gewaltopfer bereits eine Entschädigung einer Opferschutzeinrichtung erhalten hat.

      Eine weitere Möglichkeit besteht darin, gegenüber der Rentenkommission der Volksanwaltschaft darzulegen, Opfer von Missbrauch und Gewalt in einem Kinder- oder Jugendheim bzw. Internat, in einer Kranken-, Psychiatrie- oder Heilanstalt oder bei einer Pflegefamilie geworden zu sein. Auch Personen die Opfer eines Gewaltaktes in einer solchen privaten Einrichtung geworden sind haben Anspruch auf die Heimopferrente, wenn die Zuweisung durch einen Jugendwohlfahrtsträger (Jugendamt) erfolgt ist.

    • Überblick der Änderungen seit 1. Juli 2018

      Seit der Novelle des Heimopferrentengesetzes haben ab dem 1. Juli 2018 künftig auch Personen, die als Kinder oder Jugendliche in Krankenhäusern, psychiatrischen Einrichtungen, Heilanstalten oder in Kinderheimen von Gemeinden sowie in Einrichtungen privater Träger misshandelt wurden, die Möglichkeit einen Antrag auf Heimopferrente zu stellen.

      Auch Personen, die Rehabilitationsgeld erhalten oder die dauerhaft arbeitsunfähig sind und noch vor dem Erreichen des Regelpensionsalters stehen, sind nun anspruchsberechtigt.

      Verfahren, die nach der „alten“ Rechtslage abgelehnt wurden, werden von Amts wegen neu beurteilt, wenn sie erfolgversprechend sind.

    • Antrag auf Heimopferrente

      Wer kann eine Heimopferrente beantragen?

      Personen, die als Kinder oder Jugendliche, zwischen 10. Mai 1945 und 31. Dezember 1999

      - in einem Kinder- oder Jugendheim (Vollinternat) oder

      - als Kind oder Jugendlicher in einer Kranken-, Psychiatrie-

      oder Heilanstalt oder einer vergleichbaren Einrichtung

      - des Bundes, eines Bundeslandes, einer Gemeinde oder einer Kirche

      oder

      - in einer solchen privaten Einrichtung (bei Zuweisung durch einen

      Jugendwohlfahrtsträger)

      oder

      - in einer Pflegefamilie

      untergebracht waren und während dieser Unterbringung Opfer eines Gewaltakts wurden.


      Personen im Pensionsalter

      Wenn Sie bereits früher eine der folgenden Leistungen beziehen gebührt die Rente, solange diese Leistung zuerkannt wird:

      - eine Eigenpension oder einen Ruhegenuss oder

      - ein Rehabilitationsgeld oder

      - eine/n wegen Erwerbsunfähigkeit weitergewährte/n

      Waisenpension/Waisenversorgungsgenuss nach

      sozialversicherungs-rechtlichen Regelungen


      Bezieherinnen und Bezieher der Mindestsicherung aufgrund von Arbeitsunfähigkeit.


      Personen, die seit Vollendung des 18. Lebensjahres oder seit Abschluss der Schul- oder Berufsausbildung erwerbsunfähig sind, die als Angehörige in der Krankenversicherung anspruchs-berechtigt sind und selbst keine Pension beziehen.


      Wo kann ich einen Antrag auf eine Heimopferrente stellen?

      Das Antragsformular finden Sie hier.

      Bei diesen Stellen können Sie einen Antrag stellen:

      – Pensionsversicherungsanstalt (PVA)

      – Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA)

      – Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB)

      – Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB)

      – Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter – Pensionsservice (BVA)

      – Sozialministeriumservice (SMS)

      – jedem anderen Sozialversicherungsträger (z.B. Gebietskrankenkasse)

      – Rentenkommission der Volksanwaltschaft

      – Gericht oder Gemeindeamt


      Ist die Volksanwaltschaft für mich zuständig?

      Die Volksanwaltschaft befasst sich mit Anträgen von Personen, die noch keine Entschädigung einer Opferschutzeinrichtung erhalten haben oder deren Antrag abgelehnt wurde.

      Die pensionsauszahlende Stelle bzw. das Sozialministeriumservice informieren die Volksanwaltschaft über diese Anträge. Die Volksanwaltschaft (Büro der Rentenkommission) tritt danach mit den Antragstellerinnen und Antragstellern in Kontakt.


      Wie ist der Verfahrensablauf bei der Volksanwaltschaft?

      Die pensionsauszahlende Stelle bzw. das Sozialministeriumservice informiert die Volksanwaltschaft über den Antrag.

      Die Volksanwaltschaft kontaktiert die Betroffenen.

      Die Volksanwaltschaft holt sich den Akt der Jugendwohlfahrtsbehörde bzw. Krankenhausunterlagen

      Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller wird zu einem Gespräch bei einem Clearing-Experten eingeladen. Der Clearing-Experte erstellt gemeinsam mit der Antragstellerin bzw. dem Antragsteller einen Bericht (ca. vier Seiten).

      Der Clearing-Bericht wird anonymisiert und der Rentenkommission vorgelegt.


      Wer ist die Rentenkommission?

      Die Rentenkommission wird von Volksanwalt Bernhard Achitz geleitet und besteht aus zwölf Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Berufen. Die Mitglieder der Rentenkommission finden Sie hier.

      Welche Aufgabe hat die Rentenkommission?

      Die Rentenkommission befasst sich mit Anträgen von Personen, die noch keine Entschädigung einer Opferschutzeinrichtung erhalten haben oder deren Antrag abgelehnt wurde.

      Die Rentenkommission beurteilt die im Clearing festgestellten Umstände und das Vorbringen der Antragstellerinnen und Antragsteller. Der Rentenkommission werden nur anonymisierte Unterlagen vorgelegt. Das heißt, die Rentenkommission kennt die Namen der Antragstellerinnen und Antragsteller nicht.

      Die Rentenkommission beurteilt, ob die Schilderungen glaubhaft sind. Sie macht schließlich der Volksanwaltschaft einen Vorschlag für eine Entscheidung.


      Wer entscheidet über meinen Antrag?

      Die Volksanwaltschaft übermittelt der pensionsauszahlenden Stelle bzw. dem Sozialministeriumservice eine begründete schriftliche Empfehlung. Der Vorschlag der Rentenkommission ist Grundlage für diese Empfehlung.

      Die pensionsauszahlende Stelle bzw. das Sozialministeriumservice entscheidet schließlich über Ihren Antrag mit Bescheid. Der Bescheid wird Ihnen von der pensionsauszahlenden Stelle bzw. dem Sozialministeriumservice zugeschickt.

      Ich bin mit dem Bescheid der pensionsauszahlenden Stelle bzw. des Sozialministeriumservices nicht einverstanden!

      Sie können gegen den Bescheid innerhalb einer Frist von vier Wochen ab Zustellung des Bescheides eine Klage vor dem Arbeits- und Sozialgericht (ASG) erheben.


    📣 ACHTUNG 📣
    Wir treffen uns im
    *Gasthaus zu Alm*
    Innstrasse 16
    1020 Wien


    Freitag, 06.03.2020

    Beginn: ab 16:00 - ACHTUNG es kann sein das in letzter Minute abgesagt wird - Ende voraussichtlich 19h

    ACHTUNG !

    Diese Treffen sind NUR für ehemalige Heimkinder.

    Alle anderen Besucher müssen mit uns über das >>> Kontaktformular <<< in Verbindung treten und uns begründen, warum sie bei diesem Treffen dabei sein wollen.


    Warum wir jetzt besser unhöflich sind ;)

    Nicht nur Asthmatiker und andere chronisch Kranke sollten jetzt lieber unhöflich sein und auf die Begrüßung mit Händeschütteln verzichten. Denn der Händedruck ist gefährlich, wenn jemand Erkältung oder Grippe hat.

    • Nicht die Hand geben ist nicht unhöflich, sondern vernünftig.
    • Hände sind die schlimmsten Keimschleudern.
    • Regelmäßig Hände waschen schützt.

    Sich zur Begrüßung die Hand zu reichen, gilt in unserem Kulturkreis als höflich.

    Doch in Zeiten wie jetzt, wenn Erkältungen grassieren und die Anzahl der Grippekranken täglich steigt, ist Unhöflichkeit in diesem Punkt vernünftiger.

    Von M. Bensmann, M. Haselrieder und A. Herzlieb


    Beitrag in PDF >>HIER<<



    Zitat

    apst Benedikt XVI. unterhielt Verbindungen ins Umfeld eines wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Priesters. Das zeigen Recherchen von "Correctiv" und "Frontal21". Er traf ihn offenbar sogar.

    In der Kapelle unweit der oberbayerischen Gemeinde Garching an der Alz liegen Bittbücher aus. In einem steht in krakeliger Kinderhandschrift mit Schreibfehlern der Satz, "die sexuelle Belästigung soll aufhören. Dein Stefan". Die offenbar kindliche Bitte weist auf einen schwerwiegenden Fall von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche hin. In Garching arbeitete von 1986 bis 2008 der verurteilte pädosexuelle Priester H. – Recherchen des ZDF-Magazins "Frontal21" und von "Correctiv" zeigen, dass die Verbindungen des Priesters H. zu Papst emeritus Benedikt XVI. weit enger waren, als bisher von der Kirche zugegeben.


    Verwendete Quellen:

    • Dies ist eine Recherche des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv.org in Zusammenarbeit mit dem ZDF-Magazin Frontal21. Mehr über Correctiv erfahren Sie hier. Frontal21 sendet an diesem Dienstag, 18.02.2020, um 21 Uhr ebenfalls einen Beitrag zur Recherche.
    • t-online.de
    Zitat

    Warum wir jetzt besser unhöflich sind ;)

    Nicht nur Asthmatiker und andere chronisch Kranke sollten jetzt lieber unhöflich sein und auf die Begrüßung mit Händeschütteln verzichten. Denn der Händedruck ist gefährlich, wenn jemand Erkältung oder Grippe hat.

    • Nicht die Hand geben ist nicht unhöflich, sondern vernünftig.
    • Hände sind die schlimmsten Keimschleudern.
    • Regelmäßig Hände waschen schützt.

    Sich zur Begrüßung die Hand zu reichen, gilt in unserem Kulturkreis als höflich.

    Doch in Zeiten wie jetzt, wenn Erkältungen grassieren und die Anzahl der Grippekranken täglich steigt, ist Unhöflichkeit in diesem Punkt vernünftiger.

    Beitrag von:

    FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk

    📣 ACHTUNG 📣
    Wir treffen uns im
    *Gasthaus zu Alm*
    Innstrasse 16
    1020 Wien

    Freitag 07.02.2020 📣 ACHTUNG 📣 dieses Mal sind wir früher da. Beginn: ab 15:30 - Ende offen wie immer


    Thema: wie soll es HK im Alter ergehen, was erwartet ihr?



    ACHTUNG !

    diese Treffen sind NUR für ehemalige Heimkinder.



    Alle anderen Besucher müssen mit uns über das >>> Kontaktformular <<< in Verbindung treten und uns begründen, warum sie bei diesem Treffen dabei sein wollen.

    Bis 2. Februar ist im Forum nur sehr wenig Betreuung, während die letzte zwei Januarwochen gar keine stattfindet.

    In der Zeit gibt es auch keinen telefonischen Dienst, erst wieder ab 05.02.2020

    ACHTUNG beachten Sie unsere Telefonzeiten!

    Das ist Schloß Obersiebenbrunn in Niederösterreich

    Entstehungszeit: 17. Jahrhundert

    Adresse: Marktpl. 1, 2283 Obersiebenbrunn


    Schloss Obersiebenbrunn ist ein barockes Schloss mit Gartenanlage in der Gemeinde Obersiebenbrunn im Bezirk Gänserndorf, Österreich.

    Es wird heute als koptisches Kloster genutzt. Im Prinzip ist es Teil der Marchfeldschlösser (Marchfelder Schlösserstraße),

    Ein Freiherr von Herberstein ließ in der 1. Hälfte es 16. Jahrhunderts den Vorgängerbau, ein Freihof, zu einem frühbarocken Schloss umbauen. Im 18. Jahrhundert wurde die Anlage umgebaut und erweitert. Seit 2001 ist das Schloss im Besitz der koptisch-orthodoxen Kirche, die darin das St. Antonius-Kloster einrichtete.


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    Ortsgeschichte:

    Die Anfänge des Marktes Obersiebenbrunn reichen in das 12. Jahrhundert zurück. Siebenbrunn wird erstmals 1115 im Zusammenhang mit einer Grenzbeschreibung genannt (Sibinprvnnen). Der Ortsname leitet sich von sieben "Quellen" her, wobei die Zahl nicht wörtlich zu nehmen ist. Obersiebenbrunn war der Sitz der Herrschaft, die Burg lag vermutlich in der Flur "Im Burgstall". Zu den häufig wechselnden Herrschaftsbesitzern gehörten die Haslauer, die Fronauer und 1525 Christoph Grabner, einer der führenden evangelischen Adeligen des Landes. 1529 litt die Herrschaft schwer unter den Osmanen.

    Um die Mitte des 17. Jahrhunderts gelangte Obersiebenbrunn an die Grafen Kollonitsch. Kardinal Fürsterzbischof Kollonitsch ließ im frühen 18. Jahrhundert die barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt errichten (1722-1724). 1725 kam Obersiebenbrunn an Kaiser Karl VI., der die Herrschaft gemeinsam gemeinsam mit den Dörfern Oberweiden und Lassee Prinz Eugen von Savoyen schenkte. Dieser ließ das Schloss aus dem 17. Jahrhundert von Lukas von Hildebrandt in den Jahren 1725 bis 1736 barock umbauen und einen weitläufigen Lustgarten anlegen. Dessen Zentrum bildet der am Kreuzungspunkt sämtlicher Wege liegende Gartenpavillon, eine der anmutigsten Schöpfungen des Barockbaumeisters.

    Im 19. Jahrhundert war Obersiebenbrunn Kriegsgebiet. 1866 verlief die Demarkationslinie zwischen der preußischen und österreichischen Armee entlang des Rußbachs. Das Schloss gehörte seit 1874 der Erzdiözese Wien und diente als landwirtschaftliche Schule für Mädchen. Ab 1914 bis in die 60er Jahre war hier ein "soziales Zentrum für Frauen und Mädchen" (Erziehungsanstalt) untergebracht, das von der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten betrieben wurde.1891 wurde in Obersiebenbrunn erstmals - und vorbildlich für ganz Österreich - eine Flurbereinigung (Kommassierung) durchgeführt, wodurch der Einsatz moderner landwirtschaftlicher Maschinen möglich wurde. An Bürgermeister Josef Porsch (1844-1921), den "Vater" des Kommassierungsgedankens, erinnert ein Gedenkstein. 1913 wurde eine landeseigene "Bäuerliche Fachschule" mit Schulwirtschaft und einer agrar-meteorologischen Station gegründet.

    1958 wurde Obersiebenbrunn zum Markt erhoben. Im Schloss ist heute mit dem Kloster St. Antonius das Zentrum der koptisch-orthodoxen Kirche in Österreich untergebracht.