Beiträge von Hummel

    Abgestempelt und ausgeliefert: Fürsorgeerziehung und Fremdunterbringung in Salzburg nach 1945. Mit einem Ausblick auf die Wende hin zur Sozialen Kinder- und Jugendarbeit von heute


    Zitat

    Ausgehend von den Stimmen der Betroffenen analysiert dieses Buch die Verantwortungskette hinter dem staatlichen System der österreichischen Fürsorge- und Heimerziehung nach 1945. Am Beispiel Salzburg werden das Zusammenwirken von Jugendämtern, heilpädagogischen Einrichtungen, Erziehungsheimen und Politik untersucht sowie der gesetzliche Rahmen und die gesellschaftlichen Haltungen, Normen, aber auch Problemlagen, die dem Handeln der AkteurInnen zugrunde lagen. In den Blick genommen werden aber auch Gegendiskurse und alternative Entwürfe zur repressiven, vielfach menschenverachtenden Praxis des alten Systems, die sich ab den 1970er Jahren langsam zum Paradigmenwechsel einer Orientierung am „Wohle des Kindes“ und seiner Rechte verdichten. Die vorliegende Studie wurde von einem Team von HistorikerInnen erarbeitet. Abgeschlossene Geschichte ist ihr Thema jedoch nicht, weil tausende Betroffene von damals die Folgen von Ausgrenzung, Stigmatisierung, Demütigung, Gewalt, Missbrauch bis heute mit sich tragen und die gesellschaftliche Verantwortung für das erlittene Unrecht zu Recht einfordern.


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    Die Internatler: Lange Schatten des Schweigens


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    Michael fährt an einem schönen Sommertag zu einer Konferenz in sein altehrwürdiges Internat, in dem er viele Jahre bis zum Abitur gelebt hat. Noch einmal wohnt er, nach über zwanzig Jahren, in seinem alten Zimmer auf dem Goethegang. In der darauf folgenden Nacht durchlebt Michael in seinen Erinnerungen ein Gefühlslabyrinth von Enttäuschungen, Hass und wahrer Freundschaft. Nie wird er vergessen, was der Direktor mit seinen Neigungen angerichtet hat. Warum aber kam sein Freund Andre ums Leben?


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    Internatsgeschichten: Erinnerungen an eine Schulzeit



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    Nach der Schule müssen sie täglich vier Stunden regungslos im Studiersaal sitzen. Dazu erleben die Kinder eine endlose Abfolge von Gewalt und Missbrauch: Der Direktor untersucht die Genitalien seiner Zöglinge; Erzieher schlagen Kinder aus eiskalter Berechnung oder purer Hilflosigkeit; ältere Schüler prügeln jüngere in regelmäßig organisierten Schlägerreihen .
    Kein Szenario eines Horrorfilms, sondern ganz normaler Alltag in einem staatlichen Internat der 1970er Jahre. Und selbst die Eliteschule BEA sorgte konsequent für diese kaum vorstellbare Erziehung . Der Autor hat diese Zustände selbst er- und nach einer Explosion im Internat nur knapp überlebt.



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    Regime der Fürsorge: Eine Vorstudie zur Geschichte der Tiroler und Vorarlberger Erziehungsheime und Fürsorgeerziehungssysteme der Zweiten Republik


    Zitat

    Der vorliegende Band ist die überarbeitete Drucklegung einer Vorstudie, die erstellt wurde, um der systematischen Aufklärung der (Erziehungs)Gewalt in den regionalen Erziehungsheimen eine Basis zu verschaffen. Der Band gibt eine Bestandsaufnahme der Tiroler und Vorarlberger Fürsorgeerziehungslandschaft der Nachkriegsjahrzehnte. Er zeigt, dass sich das historische Fürsorgeerziehungssystem als Ensemble zusammenwirkender Akteurskonstellationen, Kräfte und Machtwirkungen darstellt und Tausende Kinder auf eine Weise auslieferte, die heute kaum noch vorstellbar scheint. Es ist die Effizienz der Symbiose zwischen dem System Jugendfürsorge, dem System Erziehungsheim und dem System Kinderpsychiatrie, welches die historischen Vorgänge am deutlichsten kennzeichnet und von den Autorinnen als Fürsorgeerziehungsregime bezeichnet wird. Nie wieder werden derart viele Kinder und Jugendliche aus deprivilegierten Schichten in Erziehungsheimen und Kinderbeobachtungsstationen untergebracht und dort einer Korrektur- und Strafpädagogik ausgesetzt wie in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Aufgabe der nun als Buch vorliegenden Vorstudie war es, zu ermitteln, welche Voraussetzungen sich der Forschung bieten, zu recherchieren, welche schriftlichen Quellen wo überliefert und zugänglich sind, herauszuarbeiten, welche Auskunft sie über Struktur und Praxis der Fürsorgeerziehung zu liefern imstande sind und wo sie durch die Erzählungen ehemaliger Heimkinder zu ergänzen oder zu ersetzen sind. Ziel der Studie war es, Vorschläge für zukünftige Aufarbeitungs- und Vermittlungsprojekte zu machen, die geeignet sind, dieses Stück Geschichte im kollektiven Gedächtnis der Region zu verankern. Einige Forschungsprojekte konnten darüber angestoßen und in Gang gesetzt werden. Sie sollen Ergebnisse liefern, die helfen, Bedingung und Wirkung illegitimer (Erziehungs)Gewalt im Rahmen des lokalen Fürsorgeerziehungssystems nach 1945 aufzuklären und den Blick für die Gegenwart zu schärfen.

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    Dem Schweigen verpflichtet: Erfahrungen mit SOS-Kinderdorf



    Zitat

    Dieses Buch thematisiert Gewalt, Missbrauch und Verletzung, die Kinder und Jugendliche in Einrichtungen von SOS-Kinderdorf erfahren haben. Horst Schreiber analysiert strukturelle Momente in der Geschichte dieser Organisation, die Repression und Gewalt möglich gemacht haben. Das mit der Gründung der Organisation eingeführte Betreuungskonzept stellte eine familiale Situation mit der traditionellen Hierarchie der Geschlechter nach. Der Dorfleiter repräsentierte die väterliche Ordnung und Sanktionsgewalt, die Kinderdorf-Mütter sollten mit ihrer Fürsorge eine heilende Kraft für das verlassene Kind darstellen. Auch wenn sich die Fremdunterbringung im SOS-Kinderdorf positiv von der Form des Heimes und der Pflegefamilie unterschied, so zeigt sich dennoch, dass zahlreiche Kinder erfahren mussten, ein zweites Mal „aus dem Nest“ zu fallen. Zum Schutz seines guten Rufes war SOS-Kinderdorf bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche lange Zeit um Geheimhaltung bemüht. Viele Anzeichen für Missbrauch wurden systematisch ignoriert. Leseprobe: http://www.erinnern.at/bundesl…rungen-mit-sos-kinderdorf



    Autor: Horst Schreiber


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    Sozialministeriumservice-Zentrale (Bundessozialamt)


    Babenbergerstraße 5
    1010 Wien


    Tel: 05 99 88
    Fax: 05 99 88-2131
    Mail: post@sozialministeriumservice.at


    SMS-Anfragen, speziell für Gehörlose: 0664 - 85 74 917


    Öffnungszeiten:
    Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr
    Freitag von 08:00 Uhr bis 14.30 Uhr


    Beratungszeiten:
    Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
    außerhalb nach Vereinbarung
    http://www.sozialministeriumservice.at


    Zentrale Servicenumern des Sozialministeriumservice
    Behindertengleichstellung
    Tel: 05 99 88
    Fax: 05 99 88 - 82138
    Mail: gleichstellung@sozialministeriumservice.at

    Allgemeine Rechtsangelegenheiten des Stadtschulrates für Wien
    Aufgaben


    Haushaltsrecht
    rechtliche Angelegenheiten im Bereich der Schülerbeihilfen und der Externistenprüfungen
    Datenschutz


    Kontakt


    Mag. Lukas Uhl
    Telefon: +43 1 525 25-77048
    E-Mail: lukas.uhl@ssr-wien.gv.at  



    So und jetzt kommts, für die künftig Suchenden: Nicht der Herr Magister Uhl ist zuständig, sondern der zuständige Bezirksschulinspektor


    Wer ist zuständig?


    Wer in Wien seine letzte Klasse gemacht hat wendet sich an den zuständigen Bezirksschulinspektor, den findet ihr >>Bezirksschulinspektion für die allgemeinbildenden Pflichtschulen<<



    und wenn es dann nicht funktioniert ist der Abteilungsleiter zuständig in dem Fall:


    Abteilungsleitung


    Mag. Dr. Wolfgang Gröpel
    1., Wipplingerstraße 28
    Fahrplanauskunft
    Telefon: +43 1 525 25-77101
    E-Mail: wolfgang.groepel@ssr-wien.gv.at


    geht nur mit Termin über das:


    Sekretariat


    Ana-Maria Brunner
    Telefon: +43 1 525 25-77105
    E-Mail: ana-maria.brunner@ssr-wien.gv.at


    Und wenn es noch immer nicht klappt, dann müsst ihr euch an die Stadtschulratsdirektorin wenden. Der ist in dem Fall:

    Amtsdirektion
    Stadtschulratsdirektorin


    Dr.in Eva Schantl-Wurz, MSc
    Telefon: +43 1 525 25-77031
    E-Mail: eva.schantl-wurz@ssr-wien.gv.at


    Termin über das:


    Sekretariat


    Tanja Lehner
    Telefon: +43 1 525 25-77035
    E-Mail: tanja.lehner@ssr-wien.gv.at


    (Das wurde mir heute so von Herrn Magister Uhl am Telefon erklärt :wink_1: )



    So meine Lieben, wir werden es nächste Woche ausprobieren. Langsam haben wir ja Übung im Bim fahren und wissen ganz genau wie sich die Beine anfühlen vom hin und her rennen. :crazy_pilot:


    In diesem Sinne wünsche ich allen Heimkindern eine gute Nacht.

    Unverhofft aber doch, Magister Uhl ist am Apparat und will wissen um was es sich handelt.


    Ja eh, wer kennt das leidige BLA BLA BLA ned :bad:
    Jeder, der seit Monaten versucht seine Kinderakte und einige Schulzeugnisse zu ergattern, kennt den Bußgang nach Canossa* :mad_1:


    Erst dauert es erst mal Wochen bis die Schulakte gefunden wird, dann musst noch drei mal anfragen "was jetzt ist". Dann wird dir erklärt, dass es sich um Datenschutz handelt. Dann wendet man sich an den Stadtschulrat der für Datenschutz zuständig ist, der gibt das mittlerweile dritte Schreiben eines lästigen Insekts an den Bezirksschulinspektor weiter, der lässt sich wiederum Zeit und sendet dir dann schlussendlich ein Schreiben, dass alles Verjährt ist. Und wenn du ein Zeugnis haben willst, sollst wiederum ein Schreiben für das Schreiben, dass du eh schon 3mal geschrieben hast aufsetzten. HALLO?? gehts noch?


    Und jetzt ist der Herr der Rechtsabteilung, für Datenschutz wieder nicht zuständig und somit gibts auch keinen Termin :blink: Das kann sich wohl nur um ein Missverständnis handeln. So zumindest hoffe ich. Wehe dem der sich da gfrozzelt fühlt :angry:





    *heutigen Sprachgebrauch wird ein als erniedrigend empfundener Bittgang im übertragenen Sinne als „Gang nach Canossa“ bezeichnet >HIER <

    Am Montag Mittag fasste ich den Mut und wollte telefonisch einen Termin mit der Rechtsabteilung (Herrn Magister Lukas Uhl) vom Stadtschulrat machen.
    Am Telefon, erklärte mir eine Dame dass man keine Termin machen könne, man müsse warte, bis einem der Her Magister anruft und erst dann könnte man mit ihm ihn Verbindung treten :blink: HALLO :blink:


    Hab ich da nicht was vernommen "OHNE TEMIN GEHTS NED" :huh:


    Ok, nun bitte warten....

    Blogger: Erwin Aschenwald
    in Fügen/Zillertal des Seraphischen .
    Der Blog war ein erster Versuch, verschiedene Medienberichte und Hintergrundinformationen vor allem zu den Tiroler Heimskandalen zu dokumentieren und öffentlich zugänglich zu machen.


    Zu finden unter: BUBENBURG_BLOG


    Der Blogg wird gelegentlich wieder aktualisiert.

    Der Wiener Landtag hat beschlossen:


    § 1. (1) Die Organe des Landes und der Gemeinde Wien sowie der durch Landesgesetz geregelten Selbstverwaltung haben über Angelegenheiten ihres Wirkungsbereiches Auskunft zu erteilen, soweit eine gesetzliche Verschwiegenheitspflicht dem nicht entgegensteht.
    (2) Auskunft ist eine Wissenserklärung. Sie hat auf dem Wissen zu beruhen, über das ein auskunftspflichtiges Organ in dem Zeitpunkt verfügt, in dem das Auskunftsbegehren bei ihm einlangt.
    (3) Jedermann hat das Recht, Auskünfte zu verlangen.
    (4) Die Organe beruflicher Vertretungen sind nur gegenüber den diesen Vertretungen jeweils Zugehörigen auskunftspflichtig und dies insoweit, als dadurch die ordnungsgemäße Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben nicht verhindert wird.
    (5) Auskunft ist nur insoweit zu erteilen, als dadurch die Besorgung der übrigen Aufgaben eines Organes nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Auskunft ist nicht zu erteilen, wenn sie offenkundig mutwillig begehrt wird.


    § 2. (1) Auskunft kann schriftlich, mündlich oder telefonisch begehrt werden.
    (2) Dem Auskunftswerber kann die schriftliche Ausführung eines umfangreichen mündlichen oder telefonischen Auskunftsbegehrens sowie die Verbesserung eines unklaren schriftlichen Auskunftsbegehrens innerhalb einer angemessenen, mindestens zweiwöchigen Frist aufgetragen werden. Wird einem solchen Auftrag nicht entsprochen, gilt das Auskunftsbegehren als nicht eingebracht.


    § 3. (1) Auskunft ist nach Möglichkeit mündlich oder telefonisch zu erteilen.
    (2) Auskunft ist ohne unnötigen Aufschub, spätestens aber acht Wochen nach dem Einlangen des Begehrens bei dem zuständigen Organ, zu erteilen.
    (3) Wird die Auskunft ausdrücklich verweigert oder nicht fristgerecht erteilt, hat das Organ auf Antrag des Auskunftswerbers innerhalb von drei Monaten ab Antrag mit schriftlichem Bescheid zu entscheiden, ob die Aus-kunft zu erteilen ist. Wird die Auskunft nachträglich erteilt, endet die Pflicht zur Bescheiderlassung.
    (4) Langt bei einem Organ ein Begehren um Auskunft in einer Sache ein, die nicht in seinen Wirkungsbereich fällt, so hat es das Begehren unverzüglich an das zuständige Organ weiterzuleiten oder den Auskunftswerber an dieses zu weisen. Der Auskunftswerber ist von der Weiterleitung zu verständigen.
    (5) Auf Antrag des Auskunftswerbers hat das Organ mit schriftlichem Bescheid über seine Zuständigkeit zur Auskunftserteilung zu entscheiden.
    (6) Für das in den Abs. 3 und 5 vorgesehene Verfahren gilt das AVG, sofern nicht für die Sache, in der Auskunft begehrt wird, ein anderes Verfahrensgesetz anzuwenden ist. Gegen Bescheide nach diesem Gesetz ist eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht Wien zulässig.


    § 4. Die Gemeindeorgane besorgen die in diesem Gesetz geregelten Aufgaben im eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde.


    § 5. Dieses Gesetz ist in seiner Stammfassung mit 1. Juli 1988 in Kraft getreten.

    :kerze:



    Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.


    Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.


    Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.


    Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.


    Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.


    Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.


    Sie spielen den ganzen Tag zusammen.


    Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.


    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,die sie auf der Erde so geliebt haben.


    So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.


    Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!


    Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.


    Die Füße tragen es schneller und schneller.


    Es hat Dich gesehen.


    Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.


    Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.


    Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...


    (Paul C. Dahm - "The Rainbow-Bridge")




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    :kerze: selbsthilfe-forum.com/index.php?attachment/40/ :kerze: